<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244</id><updated>2012-02-16T09:25:15.733-08:00</updated><title type='text'>Daniel ist weltwaerts</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>45</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-8991644748018159088</id><published>2010-09-22T04:25:00.000-07:00</published><updated>2010-09-22T05:24:49.244-07:00</updated><title type='text'>Nur Fliegen kann schoener sein...</title><content type='html'>Zwei Wochen Aethiopien waren schnell vorbei, auch wenn ich nicht annaehernd genug geschrieben habe, um dieses vielfaeltige Land auch nur zu skizzieren. Von Addis Ababa standen uns spannende Tage bevor, in denen wir den Weg suedwaerts nach Kenya und Tansania antreten wollten. Laut Reisebuch sollte diese Strecke von 1588km rund vier bis fuenf Tage dauern. Obwohl wir uns dieses Trips bewusst waren (waren wir das wirklich?), entsprang einen Tag vor geplanter Abfahrt bei allen der Wunsch nach Fliegen. Irgendwie darunter kommen, aber nicht im Bus und das auch noch fuenf Tage... Nach Checken saemtlicher Fluganbieter, Hotlines und Reisebueros war das unschlagbar guenstigste Angebot fuer Addis - Nairobi one way: 350 US-Dollar. Schweren Herzens und natuerlich der Umwelt zuliebe, wenn schon nicht unseren Knochen, kauften wir also ein Busticket nach Moyale, einer Stadt, die von internationalen Grenzen geteilt in zwei Staaten zugleich liegt: Aethiopien und Kenya.&lt;br /&gt;Die zwei Tage die es brauchte, um in Moyale anzukommen, waren zwar lang, dafuer aber entschaedigten die Musiklautstaerken, die ein Flugzeug im Landeanflug wie sanftes Vogelzwitschern erscheinen lassen. Halb taub (natuerlich heisst es gehoerlos, doch nicht nur unsere Ohren waren 'taub' sondern auch unsre Glieder) trotteten wir ueber die Grenze nach Kenya. Nach einem letzten Male Njera essen warteten nun Ugali und Co. - Ostafrika endlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsaechlich sprechen die Menschen im kenyanischen Teil Moyales vielfach Kiswahili, wenngleich nicht stets gleich souveraen. Ein gutes Gefuehl wieder die lokale Sprache zu sprechen, Missverstaendnisse in der Kommunikation ausschliessen zu koennen und nicht stets von potentiellen Dolmetschern umringt zu sein ('Dolmetscher' bewusst nicht gegendert, denn es sind immer Maenner, die nerven). &lt;br /&gt;Zudem hatten wir doppelt Glueck, am naechsten Tag faehrt ein Bus von Moyale nach Nairobi. Busse naemlich fahren nicht taeglich und dass sie bis Nairobi durchfahren war uns neu, aber umso besser, denn das heisst einen Zwischenstopp weniger.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen teilen uns die Lautsprecher erneut in schon erwaehnter lautstaerke mit, dass Gott gross ist und tatsaechlich habe ich recht wenig Beinfreiheit im Fahrzeug. Nach einer Stunde Lob'gesang' auf Allah hat der Fahrer Erbarmen (auch das ist ein Aspekt der meisten Religionen) und dreht die Lautstaeke auf ein ertraegliches Niveau. Passgenau zur spirituellen Musik folgt nun Rapmusik, deren Lyrics Frauen dazu auffordern sich am Boden zu raekeln und diverse Koerperteile zu schuetteln. Ich frage mich ob die ueberwiegend verhuellten Muslima im Bus wohl den englischen Text verstehen.&lt;br /&gt;Die ersten 12 Stunden der Fahrt sind ereignisarm. Die Strasse ist soweit nicht geteert und zwingt alle Insassen zu schuetteln was das Zeug haelt. Die Landschaft Nordkenyas ist schlicht und endlos. Blick bis zum Horizont, alle paar Stunden ein Baum, ansonsten nichts als Vulkangestein und Staub. Durchbrochen wird sie immer wieder von Roadblocks, besetzt mit Soldaten. Paesse werden kontrolliert, geschmiert wird heute nicht. Ein Filmteam ist mit an Bord. Sie drehen eine Dokumentation ueber die Sicherheit auf der Strecke. Sicherheit ist hiet mehrdeutig beladen. Wie andernorts auch sind hier viele Fahrzeuge nicht ausreichend gewartet, die Fahrer (auch das sind immer nur Maenner) uebermuedet, denn sie fahren die gesamte Strecke und natuerlich die Strasse in keinem guten Zustand. Hinzu kommt die (Un-)Sicherheit was Ueberfaelle betrifft. Ueber Jahre hinweg wurden Busse das Ziel bewaffneter Ueberfaelle. Die Shifta (Banditen) kommen in der Mehrzahl aus Aethiopien, erklaert uns die Frau vom Filmteam. Dort sind sie geflohen vor der Regierung, die sie lange Jahre bekaempft haben. Sie kaempften fuer die Oromo Liberation Front (OLF) eine Gruppe die die Unabhaengigkeit Oromos von Aethiopien fordert. Die Oromo, zwar lange Zeit in Aethiopien unterrepraesentiert, stellen dort den groessten Bevoelkerungsanteil vor den Amhara, deren Sprache bis vor 20 Jahren Nationalsprache war und die in Politik und Wirtschaft dominieren.&lt;br /&gt;Heute haben die ehemaligen Kaempfer_innen der OLF begonnen mit den Menschen Nordkenyas Frieden zu schliessen. Ueberfaelle sind seltener geworden, wenngleich sie sich noch immer wenn noetig aus ihren Verstecken herauswagen und Busse anhalten. Heute jedoch bitten sie im Gegensatz zu frueher um Geld und Nahrungsmittel, anstatt den gesamten Businhalt einzusacken. Ratsam ist es allerdings nach wie vor, etwas zu geben, sonst koennte doch das 'Bitten' etwas energischer werden. Waehrend das Filmteam geradezu hoffte eine Begegnung mit den Shifta, erleben zu koennen, waren wir nicht ungluecklich darueber, dass die Shifta auf einen Besuch am Tag unserer Reise verzichteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uebrigens auch mit uns im Bus unterwegs war Mister Abdi, islamischer Fuehrer von gesamt Nordkenya. Mister Abdi war auf der Reise nach Nairobi, wo er andere Fuehrer trifft, mit denen er eine Konferenz im Sudan zu weiblicher Genitalverstuemmelung besucht (female genitale mutilation, kurz FGM). Dort werden, so Mister Abdi, Stragegien entworfen, wie FGM mithilfe von Autoritaetspersonen, wie ihm, auf kommunaler Ebene bekaempft werden kann. Eine sehr interessante Begegnung und ein guter Ansatz, religioese Fuehrer im positiven einzuspannen. Zum Abschied wiederum schuettelte Mister Abdi nur mir die Hand, Elena, Walburga und Anna-Lena bat er um Verzeihung, sie nicht in dieser Form zu verabschieden, denn die Relgigion verbiete es ihm Frauen zu beruehren (ausser seiner Ehefrau und seinen Schwestern). Insgesamt eine kuriose Beziehung zur Frau. Die letzten 12 Stunden Fahrt uebrigens waren Asphalt, selten habe ich schnoeden Beton so gewuerdigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-8991644748018159088?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/8991644748018159088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/09/nur-fliegen-kann-schoener-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8991644748018159088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8991644748018159088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/09/nur-fliegen-kann-schoener-sein.html' title='Nur Fliegen kann schoener sein...'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-9172793969532424864</id><published>2010-09-18T09:31:00.000-07:00</published><updated>2010-09-18T10:00:40.750-07:00</updated><title type='text'>Knueppel und Kaffee in Lalibella</title><content type='html'>Die dritte Station unserer Reise, Lalibella, ist einer jener Orte, den alle Touristen und Reisende in Aethiopien aufsuchen. Vor 800 Jahren liess der damalige Koenig, Lalibella, Kirchen in den Fels hauen, um ein neues Jerusalem in Afrika zu erbauen. Die Kirchen sind allesamt aus einem einzigen Fels gehauen, bis zu 15m hoch und 30 m lang und auf der Welt einzigartig. Heute noch immer in Gebrauch sind sie nicht blosse Schauobjekte, sondern Teil des alltaeglichen Lebens.&lt;br /&gt;Das Besondere an Lallibella neben diesen Wunderwerken, war fuer mich das Verhalten der Menschen. Es war der erste Ort an dem ich nicht nach Geld gefragt oder sonstwie belaestigt wurde. Ganz im Gegenteil die Menschen waren offen und neugierig, nicht jedoch aufdringlich wie an vielen anderen Orten. Am zweiten Tag sassen wir am Strassenrand auf einer kleinen Mauer und beobachteten das Treiben. Schon bald gesellten sich eine Menge Kinder und ein paar Erwachsene zu uns. Nach einer Weile Plauschen, rannten alle ohne Vorwarnung weg von uns und zerstreuten sich. Ein Polizeiauto war der Ausloeser, dass die Strasse entlangkam. Als es um die Ecke war, kehrten allmaehlich die Leute zu unserer Mauer zurueck. Marego, einer der Maenner, erklaerte mir in holprigem Englisch, dass der Bevoelkerung der Kontakt zu Touristen verboten ist, und bei Zuweiderhandlung Stockhiebe seitens der Polizei drohen. Lediglich offiziellen und lizensierten Guides ist demnach der Kontakt zu Weissen erlaubt. Geschockt und empoert von der Regelung ziehen wir weiter, ein wenig fernab der Strasse. Dort steht ein Kicker von Planen umgeben, die einen guten SIchtschutz bieten. Wir spielen einige runden gegen staendig wechselnde Gegner_innen, alle meochten uns und sich gegenseitig herausfordern. Eine halbe Stunde spaeter, sind wir schon zu Kaffee im Haus der Familie eines der Jungen, die schon an der Mauer vor der Polizei gefluechtet sind. Auf am Lehmboden liegenden Holzstaemmen quetschen sich rund 20 Menschen in das kleine Haus, die Tochter bereitet einen Kaffee nach dem anderen zu. Drei Tassen muessen wir Trinken, so will es der Brauch, jede hat einen eigenen Namen, nur den Dritten weiss ich noch: Baraka - arabisch fuer Segen.&lt;br /&gt;Derweil erzaehlt uns einer der Maenner, die recht gutes Englisch sprechen die Politik der Behoerden. Ihmnach stellt das Kontaktverbot zu Touristen einen Schutz dar. Kinder die Geld bekommen von den Touristen, werden dies auch in Zukunft versuchen und sich als kleine Guides versuchen, statt in die Schule zu gehen. In vielen touristischen Orten ist dies tatsaechlich ein Problem. Auch erwachsene Menschen koennten Geld erbetteln anstatt ihrer sontigen Geschaefte nachzugehen, sobald das Erbetteln wirtschaftlicher ist, was schon schnell der Fall sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist dieser Gedanken durchaus, denn Menschen besonders in laendlichen Orten, muesen Wege finden mit dem Tourismus umzugehen. Soll ein Kontaktverbot also ein geeignetes Mittel dazu sein? Vorstellen kann ich es mir nicht, zumal Zwang nie ein geeignetes Mittel sein kann. Eines jedoch waere ohne diese Politik nicht zustande gekommen: Ein Kickerturnier und eine grosse Runde kaffeedurstiger Menschen, die sich vorher zum Tei nicht kannten. An anderem Ort, waeren wir wohl nur kurz auf der Mauer verweilt, denn schon bald waeren wir anstatt interessanter Gespraechspartner_innen, blosse Moeglichkeiten des Gelderwerbs gewesen. Jedes Mal jedoch wo ich die Polizei sah, schauderte es mich, Knueppel gegen Menschen, die Kontakt suchen...nein danke.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-9172793969532424864?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/9172793969532424864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/09/knueppel-und-kaffee-in-lalibella.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/9172793969532424864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/9172793969532424864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/09/knueppel-und-kaffee-in-lalibella.html' title='Knueppel und Kaffee in Lalibella'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-56291600990525744</id><published>2010-09-12T04:41:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T05:37:32.224-07:00</updated><title type='text'>Wie war das gleich - Geschichtsloses Afrika?</title><content type='html'>Wir schreiben den 3. September des Jahres 2003. Gestern war Neujahr in Aethiopien, ich wuensche Melkom Addis Amad. Anderer Kalender, eigene Schrift und einen Haufen verschiedenste Sprachen, Aethiopien tickt nach eigener Uhr. Als eines der beiden afrikanischen Laender, dass sich der Kolonisierung entzogen hat - das zweite ist Liberia - ist Aethiopien in vielerlei Hinsicht einzigartig. Sechs Jahre dauerte die Besatzung durch den italienischen Faschismus, bis Kaiser Menelik und die RAF from England, die Faschos hinfort bombten. Und was sind schon sechs Jahre von 2000, die Aethiopien regiert wurde von verschiedensten Kaisern, zuletzt Haile Selassie, der vor seiner Thronbesteigung noch Ras Tafari hiess, und von eben den Rastafaris noch heute verehrt wird. Warum eigentlich? Als er aus dem Flugzeug stieg in Kingston, Jamaika, begann es zu regnen, nach jahrelanger Duerre. In Athiopien ist das Verhaeltnis der Menschen etwas zwiegespaltener zum alten Kaiser. In den 70ern wurde Haile Selassie abgesetzt, Aethiopien wurde zum ersten Male Republik. Es folgten jedoch Jahre des Terrors unter dem kommunistischen Regime Mengistus. Heute ist Aethiopien offizielle Mehrparteiendemokratie und tickt noch immer nach seinen eigenen Regeln. Der Staat ist foederal aufgebaut. Jede Provinz hat das Recht sich fuer unabhaengig zu erklaeren, wenn die jeweilige Bevoelkerung dafuer stimmt. Bereits einmal ist dies geschehen, im Falle Eritrea, dass historich ein Teil Aethiopiens, lange aber italienische Kolonie war. Nach der Unabhaengigkeit von Italien wurde es Aethiopien erneut eingegliedert, gegen den Willen der Bevoelkerungsmehrheit. Rund 30 Jahre dauerte allein der bewaffnete Kampf um Souveraenitaet. Erst unter Menes Zelawi, Aethiopiens heutigem Praesidenten durfte Eritrea sich lossagen vom grossen Bruder/grosse Schwester. Diesmal jedoch bewies Aethiopien, dass die neue Verfassung mehr als hohle Floskeln waren. Ironischerweise schwelt seit einigen Jahren ein weiterer Sezessionskonflikt: Im Osten des Landes, der Wuestenregion Ogaden, kaempfen Gruppen fuer die Unabhaengigkeit der Region, die fast ausschlieslich von Somali bewohnt ist. Hier wird das Bestreben von Aethiopiens Armee  mit Gewalt unterdrueckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zurueck zur Geschichte - oder zumindest einzelnen Aspekten. Den Eintrag haette ich auch "Did you know?" nennen koennen. So, did you know, dass eine Minderheit Aethiopier_innen juedischen Glaubens sind? Falasha heisst die Bevoelkerungsgruppe und lebt heute zum Grossteil in Israel, in das sie 1991 eingeflogen wurden, um jahrhundertelanger Diskriminierung zu entgehen. Auch die Kaiser Dynastien, bis hin zu Haile Selassie, beriefen ihr Dasein auf Koenig Salomon, von dem sie nach eigener Darstellung abstammten. Zweifelsohne, hegte das Land schon vor dem Jahr 0 Handelsbeziehungen zum alten Griechenland, Aegypten und eben Israel. Auch der Ark of Covenant, eine der wertvollsten juedischen Reliqiuen, befindet sich bis heute in Aethiopien. Der Grossteil der Bevoelkerung ist hingegen christlich-orthodox. Viele Frauen haben Kreuze in ihre Gesichter taetowiert, Priester laufen durch die Strassen und Menschen kuessen das Kreuz, dass die Priester mit sich tragen. Doch es gibt sie auch, die atheistische Gemeinschaft im Norden des Landes. Antirassistisch und antisexistisch organisiert, leben Menschen dort gleichberechtigt zusammen. Rund 1000 Personen umfasst die Gemeinschaft, schon mehrfach hat das aethiopische Fernsehen ueber sie berichtet, immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres interessantes Detail, dass kaum jemand weiss: Haile Selassie war der erste Regierungsvertreter, der Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg besuchte. Resultat der Reise: Aethiopien zahlte Entwicklungshilfe an die BRD. Vorallem Decken und Nahrungsmittel wurden nach Deutschland gebracht. Heute ist es andersrum, viele Universitaeten des Landes wurden von der GtZ erbaut und ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es noch den IWF, den Internationalen Waehrungsfond, jene neoliberale Institution, die schon so viele gute Ansaetze von sogenannten Entwicklungslaendern zunichte gemacht hat. In Aethiopien forderte sie das Uebliche: Oeffnung der Maerkte und des Finanzwesens, Stopp der Ausgaben fuer Projekte der Armutsbekaempfung und einen rigosen Sparkurs. Menes Zelawi aber empfand diesen Unsinn, neben dem Aspekt, dass er Unsinn ist, als erneute Kolonisierung und trat in Konflikt mit dem IWF. Folglich wurden Aethiopien keine Kredite mehr genehmigt, bis sogar der IWF einsehen musste, das der Regierungskurs doch eigentlich bloss richtig war. Manches laeuft hier eben nicht so schlecht wie Mensch in Europa so denken mag. Was bisher so geschah, erzaehle ich bald, nun aber wartet ein Machiatto auf mich, zumindest etwas Gutes haben die Faschisten hier hinterlassen. Ciao!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-56291600990525744?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/56291600990525744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/09/wie-war-das-gleich-geschichtsloses.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/56291600990525744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/56291600990525744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/09/wie-war-das-gleich-geschichtsloses.html' title='Wie war das gleich - Geschichtsloses Afrika?'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2596553332010770109</id><published>2010-04-01T09:03:00.001-07:00</published><updated>2010-04-01T11:00:38.960-07:00</updated><title type='text'>Palestine - Life under Occupation</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TZZJ82XBI/AAAAAAAAAWA/b8Y1NOzDi7s/s1600/IMGP1170.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; 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height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TZIlkwlMI/AAAAAAAAAVQ/6ekBiUE5JcU/s320/IMGP1159.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455223790200984770" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TZIT25ArI/AAAAAAAAAVI/8kCdMPqD9HI/s1600/IMGP1158.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TZIT25ArI/AAAAAAAAAVI/8kCdMPqD9HI/s320/IMGP1158.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455223785445196466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYNch9UvI/AAAAAAAAAVA/9Mj39GKbL7M/s1600/IMGP1157.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYNch9UvI/AAAAAAAAAVA/9Mj39GKbL7M/s320/IMGP1157.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222774161036018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYNKA4X3I/AAAAAAAAAU4/zwYk1EBJUfs/s1600/IMGP1155.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYNKA4X3I/AAAAAAAAAU4/zwYk1EBJUfs/s320/IMGP1155.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222769190461298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYMvOevpI/AAAAAAAAAUw/F8AP2gwPV5M/s1600/IMGP1154.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYMvOevpI/AAAAAAAAAUw/F8AP2gwPV5M/s320/IMGP1154.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222761999744658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYMFUiz_I/AAAAAAAAAUo/J6oJ261eRQY/s1600/IMGP1151.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYMFUiz_I/AAAAAAAAAUo/J6oJ261eRQY/s320/IMGP1151.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222750750887922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYLwAbPrI/AAAAAAAAAUg/oWMy2pcFRBM/s1600/IMGP1150.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TYLwAbPrI/AAAAAAAAAUg/oWMy2pcFRBM/s320/IMGP1150.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222745029361330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXpkqDQzI/AAAAAAAAAUY/43MWleK-YR8/s1600/IMGP1149.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXpkqDQzI/AAAAAAAAAUY/43MWleK-YR8/s320/IMGP1149.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222157867172658" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXpEup34I/AAAAAAAAAUQ/0SLxqnaoUBs/s1600/IMGP1148.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXpEup34I/AAAAAAAAAUQ/0SLxqnaoUBs/s320/IMGP1148.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222149296545666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXo0kwgOI/AAAAAAAAAUI/nKW8JTeOrI8/s1600/IMGP1147.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 86px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXo0kwgOI/AAAAAAAAAUI/nKW8JTeOrI8/s320/IMGP1147.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222144960069858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXotg8zhI/AAAAAAAAAUA/FX7t-vaVMH0/s1600/IMGP1143.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXotg8zhI/AAAAAAAAAUA/FX7t-vaVMH0/s320/IMGP1143.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222143065050642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXoS50TvI/AAAAAAAAAT4/BGdAs8Wqj5s/s1600/IMGP1142.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXoS50TvI/AAAAAAAAAT4/BGdAs8Wqj5s/s320/IMGP1142.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455222135921594098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXXvpzWgI/AAAAAAAAATw/zzTRNWs17K4/s1600/IMGP1172.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TXXvpzWgI/AAAAAAAAATw/zzTRNWs17K4/s320/IMGP1172.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455221851581274626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich, nach vier Wochen, sind wir am Höhepunkt unserer Reise angekommen, Palästina wartet. Palästina, das Land, das keines ist, im Schwebezustand seit jeher, so scheint es. Kolonialgeschichte unter englischer Besetzung wurde Palästina mit steigenden Spannungen von England an die UNO übergeben. Nach dem deutschen Holocaust an Juden und Jüdinnen und mit Ende des zweiten Weltkrieges erkoren die noch jungen Vereinten Nationen und die jüdisch-zionistischen Aktivist_innen Palästina zum Ort einer jüdischen Staatsgründung. Schon seit der Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert emigrierten in beständig steigender Zahl jüdische Menschen aus aller Welt nach Palästina. Seit der Vertreibung des jüdischen Volkes vor nunmehr 2000 Jahren aus dem Römischen Reich, sehen Juden und Jüdinnen diese alte Heimat als ihre eigentliche. Mit dem Beginn der zionistischen Bewegung, die die Gründung eines jüdischen Staates zum Ziel setzte, begannen Anhänger_innen Land in Palästina zu erweben und dorthin zu emigrieren.&lt;br /&gt;Schon bald kam es zu ersten Spannungen zwischen den jüdischen Siedler_innen und den bereits dort lebenden Palästinser_innen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeitsprung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1948 gründete sich der Staat Israel, Krieg brach aus, die vereinten arabischen Armeen zogen gegen die junge Republik ins Land, Israel aber blieb. Über Jahre und Jahre wiederholte sich dieses Schauspiel in ähnlichen Abläufen mit dem immer gleichen Resultat: Israel blieb stets siegreich und besetzte nach und nach immer mehr fremdes Territorium. &lt;br /&gt;Während des Sechs-Tage-Krieges von 1967 verdreichfachte Israel sein Territorium. Die Golanhöhen eine Region in Syrien sind seither unter israelischer Besatzung, aber auch die palästinensischen Gebiete: das Westjordanland und der Gazastreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entgegen internationalem Protest besetzt Israel diese Gebiete bis zum heutigen Tag. Jüdische Siedler und Siedlerinnen sind seitdem tief in die palästinensischen Gebiete gezogen und errichteten festungsgleiche Wohnkomplexe, die unter schwerster militärischer Bewachung stehen.&lt;br /&gt;Insgesamt siedeln mehr als 450.000 Isaelis illegal in Palästina. &lt;br /&gt;Mit dem Beginn der zweiten palästinensischen Intifada und vermehrten Angriffen und Anschlägen in und auf Israel, begann dessen Regierung mit dem Bau einer Mauer, einhal herum um ganz Palästina. Hunderte Kilometer Mauer durchschneiden das Land, tief in palästinsischem Gebiet, Israel somit geschickt vergrößernd. &lt;br /&gt;Die Mauer, die mittlerweile gänzlich fertig ist, ist doppelt so hoch, als es die Berliner Mauer war. Assoziationen liegen nahe. Nur wer über bestimmte Papiere und eine Sondererlaubnis verfügt, darf auf die andere Seite der Mauer, Ost-Jerusalem. Die Kontrollen auf dem Weg dorthin sind zäh und lang, herablassende Soldat_innen bohren Fragen in die Menschen und weisen ab, wer Pech hat, durch das enge Raster zu fallen. Die Kontrollen dauern oft stundenlang. Bei einer der unsrigen Mauerpassagen war nur ein Kontrollschalter geöffnet, ungeachtet der immensen Länge der Schlange. Die wartenden Menschen haben vielfach Arbeit in Jerusalem, können jedoch oftmals nicht rechtzeitig dort erscheinen. Viele haben so ihre Jobs verloren, Zehntausende weitere im Gazastreifen, die ebenso nach Israel zu ihren Arbeitsplätzen pendelten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch im Westjordanland selbst gibt es an allen Verkehrsstraßen, die für palästinensischen Verkehr geöffnet sind, Wachposten und Checkpoints (jüdischer Verkehr hat eigene, besser instandgehaltene Straßen ohne lästige Kontrollen). Alle paar Kilometer kann eine Kontrolle anstehen. Für Fahrten von Ramallah nach Nablus steht im Reiseführer eine ungefähre Dauer von 1-6 Stunden... Die Entfernung beträgt 36,7km.&lt;br /&gt;Das palästinensische Volk lebt in einem großen Gefängnis, allzu oft im direkten Schatten der Mauer. In Bethlehem ist diese überall, kesselt die Stadt geradezu ein. Einzelne Häuser sind gleich von drei Seiten mit der Mauer umgeben, der Abstand zwischen Hauswand und Mauer beträgt nicht mal einen Meter. Home sweet Home.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen die wir angetroffen und kennengelernt haben machten meist einen niedergeschlagenen, verzweifelten und hilflosen Eindruck, ein Land in kollektiver Depression.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während es den Menschen im Westjordanland schlecht geht, ist das Leben im Gazastreifen ein Vielfaches davon. Im Vergleich dazu muss das Westjordanland ein Paradies sein. Der Gazastreifen steht nicht wie von Israel so oft propagiert unter autonomer Kontrolle der Menschen dort. Wahr ist, das Israel vor einigen Jahren die dort lebenden rund 9.000 jüdischen Siedler_innen zum Auszug gezwungen hat. Dennoch hat dies wenig mit Autonomie und Unabhängigkeit zu tun. Die Land-, Luft- und Seegrenzen des Gazastreifens stehen gänzlich unter Kontrolle des israelischen Militärs. Nichts geht dort ein und aus, ohne entsprechende Genehmigung. Als Reisender gibt es keinen Zugang zum Gazastreifen, ebensowenig als Journalist oder UN-Sonderberichterstatter für Palästina.&lt;br /&gt;Seit die Hamas die ersten freien, fairen und regulär abgehaltenen Wahlen 2005 gewann, wurden alle Gelder für die Palästinensische Autonomiebehörde eingefroren. Diese finanziert sich ausschließlich über die Gelder diverser Geberländer. Mehr als ein Drittel dieser Gelder kamen damals von der EU. Heute gibt es keinen Cent. In Gaza sind die Schulen geschlossen, da nach Monaten des Streiks, die Lehrer_innen noch immer keine Gehaltszahlungen erhielten. Wie auch schließlich?! Medikamente sind eine Rarität in Gaza, ebenso wie Lebensmittel. Israels Militär lässt nur wenige LKWs täglich in den Gazastreifen, alle mit humanitären Mitteln, ohne die dort niemand existieren könnte, von Leben ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;Auch die Wirtschaft Gazas ist vollständig kollabiert, durften lediglich noch wenige Prozent der dort produzierten Waren ausgeführt, und auf der anderen Seite zur Produktion notwendige Arbeitsmaterialen und -rohstoffe nicht eingeführt werden. Mehr als 100.000 Menschen haben in den letzten Jahren ihre Arbeit in den Fabriken verloren. Die Gesamtbevölkerung Gazas liegt bei 1,5 Millionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch so vieles gibt es zu schreiben, zu attakieren und zu sagen. Dazu ein Literaturtipp, für Wissbegierige:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;'Palestine's Guernica' herausgegeben vom 'Palestine Monitor'&lt;br /&gt;Mehr Infos dazu und zu sonstigen relevanten Themen unter: &lt;br /&gt;http://palestinemonitor.org/spip/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend ein Kommentar zu den Fotos - Die Bilder zeigen Kunstwerke an verschiedenen Abschnitten der Mauer in Bethlehem, manche der Graffitis sind an zivilen Gebäuden. Das letzte Bild befindet sich im Kontrollhangar der Mauer, auf dem Weg auf die israelische Seite. Shalom.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2596553332010770109?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2596553332010770109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/04/palestine-life-under-occupation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2596553332010770109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2596553332010770109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/04/palestine-life-under-occupation.html' title='Palestine - Life under Occupation'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7TZZJ82XBI/AAAAAAAAAWA/b8Y1NOzDi7s/s72-c/IMGP1170.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-1598402701045940278</id><published>2010-04-01T06:38:00.001-07:00</published><updated>2010-04-01T06:56:43.234-07:00</updated><title type='text'>Jordanien in Bildern</title><content type='html'>Wenngleich mit etwas Verspätung, so doch aber nun der Nachtrag mit den Bildern zu Jordanien. Einige sind es geworden, ich konnte die Impressionen einfach nicht noch weiter zurechtstutzen als das hiesige Resultat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Gruppe von Bildern zeigt Wadi Rum, eine Wüstenregion im Süden Jordaniens, später kommen Bilder der Felsenstadt Petra und die letzten Bilder zeigen einen kleinen Ausschnitt aus Amman, der Hauptstadt. Die Panoramabilder, die drei Fotos zu einem kombinieren sind leider nur recht klein abgebildet, ein Klick darauf lohnt sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ahlan wa salan - Willkommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjy0maqLI/AAAAAAAAATo/3SRHjAtaFfc/s1600/IMGP0892.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 77px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjy0maqLI/AAAAAAAAATo/3SRHjAtaFfc/s320/IMGP0892.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455165142161074354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjyrNtvAI/AAAAAAAAATg/R-ajkflmIR0/s1600/IMGP0884.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjyrNtvAI/AAAAAAAAATg/R-ajkflmIR0/s320/IMGP0884.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455165139641547778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjyRm0ThI/AAAAAAAAATY/pFo-mmTCLzE/s1600/IMGP0883.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjyRm0ThI/AAAAAAAAATY/pFo-mmTCLzE/s320/IMGP0883.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455165132767514130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjx-NA2CI/AAAAAAAAATQ/nAtwC3X4hOU/s1600/IMGP0875.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjx-NA2CI/AAAAAAAAATQ/nAtwC3X4hOU/s320/IMGP0875.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455165127559010338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjxs3eofI/AAAAAAAAATI/PSQLFT27UGc/s1600/IMGP0866.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjxs3eofI/AAAAAAAAATI/PSQLFT27UGc/s320/IMGP0866.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455165122905285106" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sje4i4QxI/AAAAAAAAATA/zN8VPbYrFHM/s1600/IMGP0847.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sje4i4QxI/AAAAAAAAATA/zN8VPbYrFHM/s320/IMGP0847.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164799622595346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjet-BOxI/AAAAAAAAAS4/TjS5eYYd19c/s1600/IMGP0833.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjet-BOxI/AAAAAAAAAS4/TjS5eYYd19c/s320/IMGP0833.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164796783639314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjeVbdMeI/AAAAAAAAASw/ejdIbqmHpwY/s1600/IMGP0823.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjeVbdMeI/AAAAAAAAASw/ejdIbqmHpwY/s320/IMGP0823.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164790196220386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjeKR1MNI/AAAAAAAAASo/jLifEbvpayI/s1600/IMGP0813.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjeKR1MNI/AAAAAAAAASo/jLifEbvpayI/s320/IMGP0813.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164787203059922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjd3X7eyI/AAAAAAAAASg/e8ju_fGWB6U/s1600/IMGP0809.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjd3X7eyI/AAAAAAAAASg/e8ju_fGWB6U/s320/IMGP0809.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164782128364322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjHPPj1MI/AAAAAAAAASY/vwiHREA3RMw/s1600/IMGP0795.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjHPPj1MI/AAAAAAAAASY/vwiHREA3RMw/s320/IMGP0795.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164393398719682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjGoOS8mI/AAAAAAAAASQ/aLQfBsz6TUY/s1600/IMGP0790.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjGoOS8mI/AAAAAAAAASQ/aLQfBsz6TUY/s320/IMGP0790.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164382924436066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjGaxY1nI/AAAAAAAAASI/EGkYPKMnF28/s1600/IMGP0765.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjGaxY1nI/AAAAAAAAASI/EGkYPKMnF28/s320/IMGP0765.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164379313526386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjF90SP1I/AAAAAAAAASA/hMIbSjpg7DA/s1600/IMGP0757.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 90px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjF90SP1I/AAAAAAAAASA/hMIbSjpg7DA/s320/IMGP0757.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164371541049170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjFtDNaBI/AAAAAAAAAR4/GtFyIhFX1MQ/s1600/IMGP0739.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 84px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SjFtDNaBI/AAAAAAAAAR4/GtFyIhFX1MQ/s320/IMGP0739.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164367040243730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sixa1kUGI/AAAAAAAAARw/lp9phq9GuJs/s1600/IMGP0726.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sixa1kUGI/AAAAAAAAARw/lp9phq9GuJs/s320/IMGP0726.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164018553802850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SixJDuwZI/AAAAAAAAARo/R7yqT-X_eVE/s1600/IMGP0715.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SixJDuwZI/AAAAAAAAARo/R7yqT-X_eVE/s320/IMGP0715.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164013781369234" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Siw7oXlLI/AAAAAAAAARg/Q8raZWZgasc/s1600/IMGP0699.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 87px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Siw7oXlLI/AAAAAAAAARg/Q8raZWZgasc/s320/IMGP0699.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455164010176943282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiwDncuZI/AAAAAAAAARY/Ua13ANLdNQE/s1600/IMGP0698.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 86px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiwDncuZI/AAAAAAAAARY/Ua13ANLdNQE/s320/IMGP0698.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163995140700562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Siv16LpBI/AAAAAAAAARQ/Eh1DyXtJUA4/s1600/IMGP0673.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Siv16LpBI/AAAAAAAAARQ/Eh1DyXtJUA4/s320/IMGP0673.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163991461176338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiXm7rGWI/AAAAAAAAARI/I8_9V5mDCF8/s1600/IMGP0639.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiXm7rGWI/AAAAAAAAARI/I8_9V5mDCF8/s320/IMGP0639.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163575124040034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiXbJbVhI/AAAAAAAAARA/kk7myJk2qTk/s1600/IMGP0627.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiXbJbVhI/AAAAAAAAARA/kk7myJk2qTk/s320/IMGP0627.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163571960501778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiXMnWjFI/AAAAAAAAAQ4/MScdSlzQMnQ/s1600/IMGP0604.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiXMnWjFI/AAAAAAAAAQ4/MScdSlzQMnQ/s320/IMGP0604.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163568059485266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiW9omAOI/AAAAAAAAAQw/2OGOoQHnXKU/s1600/IMGP0599.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiW9omAOI/AAAAAAAAAQw/2OGOoQHnXKU/s320/IMGP0599.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163564038160610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiWtX0FUI/AAAAAAAAAQo/UZ75sMY9hAA/s1600/IMGP0571.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiWtX0FUI/AAAAAAAAAQo/UZ75sMY9hAA/s320/IMGP0571.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163559672812866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiDSjyOVI/AAAAAAAAAQg/Oo_zWdHffHg/s1600/IMGP0559.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiDSjyOVI/AAAAAAAAAQg/Oo_zWdHffHg/s320/IMGP0559.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163226057750866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiCyfFhUI/AAAAAAAAAQY/4nJ4wamaHnc/s1600/IMGP0514.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiCyfFhUI/AAAAAAAAAQY/4nJ4wamaHnc/s320/IMGP0514.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163217448109378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiCVidhoI/AAAAAAAAAQQ/ykPETBDQSLM/s1600/IMGP0505.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiCVidhoI/AAAAAAAAAQQ/ykPETBDQSLM/s320/IMGP0505.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163209677637250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiCIPgPqI/AAAAAAAAAQI/7yyn4VSXQKE/s1600/IMGP0474.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiCIPgPqI/AAAAAAAAAQI/7yyn4VSXQKE/s320/IMGP0474.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163206108462754" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiBzMU2bI/AAAAAAAAAQA/UUJwB6r1hrs/s1600/IMGP0455.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7SiBzMU2bI/AAAAAAAAAQA/UUJwB6r1hrs/s320/IMGP0455.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5455163200457988530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-1598402701045940278?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/1598402701045940278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/04/jordanien-in-bildern.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/1598402701045940278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/1598402701045940278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/04/jordanien-in-bildern.html' title='Jordanien in Bildern'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S7Sjy0maqLI/AAAAAAAAATo/3SRHjAtaFfc/s72-c/IMGP0892.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-8931389196391558179</id><published>2010-03-25T03:59:00.000-07:00</published><updated>2010-03-25T04:35:49.301-07:00</updated><title type='text'>Clandestino in fuenf Sterne Gesellschaft</title><content type='html'>Aqaba, Jordanien um sechs Uhr morgens. Die Hafenstadt liegt am gleichnamigen Golf von Aqaba am Roten Meer. Eigentlich sollte in ueber 100m Hoehe die jordanische Flagge gehisst sein, doch der Wind ist zu stark. Ebenjene Flagge ist gewoehnlich von gleich vier Laendern aus zu sehen: Jordanien, Israel, Aegypten und Saudi Arabien. An einem Kuestenstreifen von nur mehr 30km liegen die Grenzen dieser vier Laender. Zwei davon moechten wir an diesem Morgen ueberschreiten, auf unserem Weg nach Aegypten. Mit dem Taxi auf dem Weg zur jordanischen Grenze, stellen wir fest, dass diese erst um sieben Uhr oeffnet. Netter Plausch mit den Grenzern (diese sind uebrigens alle maennlich, ausser in Israel) und irgendwann werden wir schliesslich doch eingelassen. Nach kurzem Prozedere sind wir raus aus Jordanien und stehen, pathetisch ausgedrueckt, an den Toren Israels. Der Ausdruck passt eigentlich ganz gut, zu ergaenzen waeren lediglich diverse selektive und aussondernde Filtermechanismen, wie eine falsche Nationalitaet haben, Visum von arabischen Staaten im Pass oder die "falsche" Religionszugehoerigkeit. Bei jedem Eintreten in israelisches Staatsgebiet fuehle ich mich wie in der Warteschlange zur Disco mit schlecht gelauntem Tuersteher und der absolut "falschen" Kleidung. Auch heute wieder dauert es mehr als eine Stunde. Hunde werden geholt, um unser Gepaeck auf Drogen zu untersuchen, zu viele Fragen gestellt, telefoniert, mit wem auch immer. Wie heisst Ihr Vater? Aha. Wie heisst Ihr Grossvater? Wozu wollt Ihr das eigentlich wissen? Irgendwo da draussen muss es wohl eine globale Datenbank der unsinnigsten Informationen geben, die dort an der Grenze abgeglichen werden. Fehlt bloss noch: Lieblingsfarbe? Wie bitte, letztes mal haben sie noch gelb geantwortet und nun blau?! Terroristische Hoechstgefahr... Laecherlich. Irgendwann dann schliesslich im Hochsicherheitsstaat Israel drin, sind wir alsbald wieder raus, 6km weiter wartet die naechste Grenze, diesmal zu Aegypten. Alsbald liegt eine andere Stimmung in der Luft, die Grenzer hier wirken eher traege und antriebslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aegypten, schliesslich. Noch rund 350km Wegstrecke, hoffentlich schnell genug, und wir werden die Faehre erwischen, die uns heimlich ins fuenf Sterne Resort bringen soll. Am Busbahnhof jedoch, die aeusserst detaillierte Info: Bus 9 o' clock, broken. Next bus 3pm. Na wunderbar. Am Busbahnhof sind einige weitere, fuers erste gestrandete Reisende, manche warten schon seit Stunden. Der Deal mit dem kaputten Bus naemlich, ist nicht selten ein Geschaeft mit den an der Busstation lauernden Minibusfahrern. Diese naemlich bringen uns allzu gerne zu jedweder Destination, aber zum weitaus hoeheren Preis. Hoeherer Profit also wenn bus 9 o' clock broken. Und diesen Profit wiederrum teilt Minibusfahrer mit dem Ticketverkaeufer der ofiiziellen Busgesellschaft und alle sind happy. Rip the fucking tourist off heisst das Motto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stunden spaeter und 350 km weiter an der Faehre angelangt, ein aehnliches Schauspiel. Ferry today not working. Bad Weather, rough sea. Zum zweiten Mal gestrandet fuer diesen Tag. Es blieb nichts anderes uebrig als  zurueckzufahren, wo wir herkamen. Nicht gerade bis zur Grenze, so doch in ein kleines Backpackingdorf mit guten Tauchspots. Klein war zwar mal vor 20 Jahren, auch hier hat der Tourismus im grossen Stil eingeschlagen, aber dennoch verbringen wir zwei schoene Tage, die Faehre naemlich fuhr noch immer nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verwoehnt von kurzen Reisewegen in Israel und Jordanien, scheuen wir uns ein wenig vor der langen Busfahrt, die die einzige Alternative zur Faehre darstellt, aber es rufen schliesslich fuenf Sterne. 14 Stunden im Nachtbus mit kaputter Sitzlehne, welch ein Komfort zuruecklehnen, doch gewesen waere ;) und wir sind in El Gouna, Ferienparadies fuer Menschen mit prallerem Geldbeutel als der unsre. Sheraton, Steigenberger und Co. geben sich hier die Klinke in die Haende. Unser Joker, Christa, meine Mutter verbringt gerade hier eine ruhige Woche und hat eingeladen zum Verweilen im geraeumigen Zimmer.&lt;br /&gt;Mit unseren Rucksaecken bepackt, wandern wir also, in frueher Morgenstunde, es war 5 Uhr, an den etlichen Checkpoints und gelangweilten Wachposten vorbei und ernten verwirrte Blicke. Gewoehnlich tarnsportiert Urlauber_in Gepaeck hier nicht im Rucksack und geht noch viel weniger 6km von der Hauptstrasse zum Hotel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Belohnung aber lohnte sich allemal. Ein heimlich bezogenes Zimmer im Steigenberger 5 Star Golf Resort, gleich an der eigenen kleinen Meerwasserlagune und heimlichem Zutritt zum Fruehstuecksbuffet. Und dieses Buffet, olala! Alleine alles nur zu bestaunen was es dort gibt, dauert eine viertel Stunde, welch Gaumenschmaus. So manchem cleveren Mitarbeiter blieb unsere Anwesenheit jedoch nicht unentdeckt, und so zogen wir nach einem doch fuer diese Reise recht ungewoehnlichen Tag, weiter Richtung Luxor, diesmal wieder mit einem halben Stern, inshallah.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-8931389196391558179?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/8931389196391558179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/clandestino-in-fuenf-sterne.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8931389196391558179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8931389196391558179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/clandestino-in-fuenf-sterne.html' title='Clandestino in fuenf Sterne Gesellschaft'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2248317197277920403</id><published>2010-03-17T10:00:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T10:29:37.469-07:00</updated><title type='text'>Jordanien</title><content type='html'>The Hashemite Kingdom of Jordan auf Englisch und so oder aenhlich auf arabisch: لإاث أشساثةهفث ،هخىليخة خب ـخقيشى heisst das Koenigreich Jordanien. Ein Land benannt nach dem Jordan Fluss, dessen heutige Gestalt ein Schatten von Fluss, vielmehr nur ein Rinnsaal ist. Jordanien liegt an Israel im Westen grenzend. Im Norden liegt Syrien, im Osten der Irak und Saudi Arabien. Entgegen in arabischen Laendern vorherrschenden Tendenzen hat Jordanien einen umfassenden Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet und macht es ein wenig zum buddy of everyone.&lt;br /&gt;Ein Grossteil, genau gesagt 80% des Landes, sind Wueste. In dieser wiederrum leben nur rund 5% der Bevoelkerung. Rund 6 Millionen Menschen bevoelkern Jordanien und machen es zu einem ausgesprochen freundlichen und warmherzigen Flecken Erde. Von Israel kommend sind Mareile und ich gleich zu Beginn in Amman, der Hauptstadt, gelandet. Amman wird selten von Reisenden gepriesen und gilt nicht gerade als die Perle des Orient. Als genau diese entpuppte es sich jedoch fuer mich, ist die Stadt naemlich kein Anzugspunkt fuer Tourist_innen und Touristenfaenger_innen. Einst, wie Rom, auf sieben Huegeln gebaut, sind es heute zwei oder drei mal soviele. Amman ist riesig und ueberall. Mehr als ein Drittel aller Jordanier_innen leben hier. Wenn der Ruf des Muezzin erklingt, schallt es von ueberall zugleich. Hunderte Moscheen tragen den Gesang, der von Huegel zu Huegel reflektiert wird. Das faszinierendste aber sind die Menschen, die uns so offen, und gastfreundlich entgegentraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Amman aus ging die Reise suedwaerts gen Wueste. Auf dem Weg dorthin liegt eines der neuen sieben Weltwunder, die Felsenstadt Petra. Vor tausenden von Jahren von den Nabataern erbaut, wurde diese enorme Stadt gaenzlich aus dem Fels heraus gehauen. Massive Gebaeude mit Saeulen, Fresken, Skulpturen sind mitten aus dem Berg gehauen und schmiegen sich an diesen an. Neben den Nabataern, haben auch Griechen und Roemer ihre Spuren dort hinterlassen und machen diese historische Stadt einmalig. Vor unserem Besuch noch war ich skeptisch, da Menschen von ueberall her kommen um Petra zu sehen und der Ort somit sehr touristisch ist. Einmal angekommen entschaedigt die Felsenstadt dafuer mehr als genug. Die Wadis, arabisch fuer Taeler, die sich durch die rosa farbenen Felsformationen ziehen, laden zum hiking und klettern ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzlich nach Petra die Wueste, Wadi Rum. Mit Zelt, Proviant und Schlafsack ausgeruestet wollten wir den Tori-Touren trotzen. Beinarbeit statt Allrad-Jeep und Fuehrung war unser Motto. Letztlich gelandet sind wir noch vor Betreten der eigentlichen Wueste bei einem Bedouien und seiner Familie. Ganz so gastfreundlich war dieser leider nicht und liess sich fuer sein Teilen seines exklusiven Zeltdomizils reichlich entlohnen. Nichtstdestotrotz haben wir den Jeep Touren widerstanden und erkundeten zu dritt (mit neuer Reisebekanntschaft) die Wunder von Wadi Rum. Eine Wueste aus riesigen Felsbergen, hunderte von Metern hoch und ebenso tiefen Taelern und Schluchten. Jede Stunde wechselt die Farbe des Gesteins, je nach Stand der Sonne. Gen Mittag wird diese so erbarmungslos heiss, dass wir stundenlang im Schatten Rast machten bevor das Wandern weitergehen konnte. Grund genug Bekannschaften zu machen, waehrend dieser obligatorischen Rast. Am ersten Wuestentag stoppten wir an einem entlegenen Bedouinenzelt und siehe da, der Bewohner ist ein Norweger, der einen Monat dort verweilt und fuer die Bedouinen Familie Kamelhueter spielt. Spannend solche Momente. Besonders schoen, die Wueste blueht. Abertausende kleiner Blumen, die jeden Tag ihre Koepfe ein wenig hoeher recken. Vor zwei Wochen hatte es das erste mal seit zwei Jahren geregnet, Glueck fuer uns. Bilder gibts als Nachlieferung leider erst in ein paar Tagen, Inshallah!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2248317197277920403?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2248317197277920403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/jordanien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2248317197277920403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2248317197277920403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/jordanien.html' title='Jordanien'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4877330546923213561</id><published>2010-03-10T10:33:00.000-08:00</published><updated>2010-03-10T11:12:56.284-08:00</updated><title type='text'>Nachtgefluester</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftuUD0ZVI/AAAAAAAAAP4/58kMOauPvEQ/s1600-h/IMGP0407.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftuUD0ZVI/AAAAAAAAAP4/58kMOauPvEQ/s320/IMGP0407.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447083654242395474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftkllJ2fI/AAAAAAAAAPw/PTvun4pN6Ac/s1600-h/IMGP0368.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftkllJ2fI/AAAAAAAAAPw/PTvun4pN6Ac/s320/IMGP0368.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447083487146924530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftj0JsmYI/AAAAAAAAAPo/UKWphxYJYVw/s1600-h/IMGP0356.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftj0JsmYI/AAAAAAAAAPo/UKWphxYJYVw/s320/IMGP0356.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447083473878423938" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftjky5o9I/AAAAAAAAAPg/SmSAsIS0IRw/s1600-h/IMGP0350.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftjky5o9I/AAAAAAAAAPg/SmSAsIS0IRw/s320/IMGP0350.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447083469756277714" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftja1ThkI/AAAAAAAAAPY/-YWPE5431b4/s1600-h/IMGP0336.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftja1ThkI/AAAAAAAAAPY/-YWPE5431b4/s320/IMGP0336.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447083467082008130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftizJZpLI/AAAAAAAAAPQ/RX7q6ZK7Re8/s1600-h/IMGP0294.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftizJZpLI/AAAAAAAAAPQ/RX7q6ZK7Re8/s320/IMGP0294.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5447083456428876978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Zur Hadasa bei Tamar und ihrer Familie ging die Reise weiter in die Golanhoehen, eine gruene, fruchtbare und gebirgige Gegend nordoestlich des Sees Genezareth. Die Golanhoehen sind nachdem Israel sie von Syrien im Krieg nahm, der Grund fuer anhaltende Funkstille zwischen den beiden Staaten. Ueberbleibsel jenes Krieges sind Minenfelder, die noch nicht geraeumt sind, zumindest aber gekennzeichnet. Die Golanhoehen sind mit ihrer wunderschoenen Natur ein idealer Ort zum wandern. Ein wenig schwierig zu erreichen, ist das Haupttransportmittel trampen. Viele Menschen stehen an den  Strassen und meist dauert es nur ein paar Minuten bis ein Auto haelt. Fuer zwei tage sind Mareile und ich in einem der vielen Nationalparks umhergestreunt, stets begleitet vom Geraeusch explodierender Bomben und Artilleriefeuer. Die Golanhoehen bestehen neben all jenen Nationalparks und ein paar kleinerern Doerfern und Staedten, zu einem grossen Teil aus Militaerkasernen und sogenannten Fire Zones. Spielplaetze also fuer Bang Boom Bang und viel Drohgebaerden. Waehrend wir also durch idyllische Flusstaeler mit atemberaubenden Felsschluchten und Wasser-Pools kletterten, war neben Vogelgezwitscher auch immer War-fm zu hoeren. Aus einer der Fire Zones machte es stets Bumm und Knall.&lt;br /&gt;In der ersten Nacht auf dem Campingplatz des Nationalparks bin ich aufgewacht, geweckt von Laerm, der Feuerwerk nicht unaehnlich war. Erst noch schlaftrunken und der Ansicht halb im Traum verblieben zu sein, brauchte ich ein paar Sekunden, um in der Realitaet anzukommen. Mit zunehmender Neugierde lugte ich aus dem Zelt auf der Suche nach dem Ursprung der Geraeusche. In kaum 300m Entfernung, auf der Hauptstrasse standen, wild blinkend und pipsend wie Muellfahrzeuge, die rueckwaerts fahren, ein Panzer gereiht an den anderen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Massive Kolosse aus Stahl, mit monstroesem Kanonenrohr. Aus dem Gebuesch neben dem Campingplatz stiegen immer wieder Leuchtraketen auf. Aus der Ferne war das Geraeusch von Bombenexplosionen zu hoeren.&lt;br /&gt;Seit Tagen von Medien und Nachrichten abgschirmt, fragte ich mich sogleich, ob der Konflikt zwischen Israel und Syrien wohl wieder akut geworden ist und versank irgendwann wieder in unruhigem Schlaf zwischen Droehnen und Donnern.&lt;br /&gt;Welch ein komisches Land! Geruestet bis an die Zaehne, jederzeit bereit fuer den Konflikt.&lt;br /&gt;In Israel besteht allgemeine Wehrpflicht. 3 Jahre fuer Maenner, 2 fuer Frauen. Ein jedeR also geht im Laufe des Lebens zur Armee, es ist quasi ein Teil der Sozialisation. Na den Masseltof!&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir Amman, Jordanien. Im anderen Mittleren Osten angelangt, aus hebraeisch wurde arabisch, aus Shalom Salaam Alayqum. Zu Amman un Jordanien mehr in ein paar Tagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4877330546923213561?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4877330546923213561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/nachtgefluester.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4877330546923213561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4877330546923213561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/nachtgefluester.html' title='Nachtgefluester'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5ftuUD0ZVI/AAAAAAAAAP4/58kMOauPvEQ/s72-c/IMGP0407.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4597072760074381223</id><published>2010-03-06T08:43:00.000-08:00</published><updated>2010-03-06T09:25:39.687-08:00</updated><title type='text'>Milch und Fleisch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KOAuMATnI/AAAAAAAAAPI/ju2p1x5IIpA/s1600-h/IMGP0218.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KOAuMATnI/AAAAAAAAAPI/ju2p1x5IIpA/s320/IMGP0218.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445571042493877874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KOAdR33OI/AAAAAAAAAPA/diTOf7mwHvY/s1600-h/IMGP0212.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KOAdR33OI/AAAAAAAAAPA/diTOf7mwHvY/s320/IMGP0212.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445571037955087586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KN_3DLpRI/AAAAAAAAAO4/FudqALW0jEE/s1600-h/IMGP0201.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KN_3DLpRI/AAAAAAAAAO4/FudqALW0jEE/s320/IMGP0201.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445571027692922130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KN_pTp-jI/AAAAAAAAAOw/c9jEqBeajgk/s1600-h/IMGP0182.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KN_pTp-jI/AAAAAAAAAOw/c9jEqBeajgk/s320/IMGP0182.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445571024003922482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KN_ZacIJI/AAAAAAAAAOo/hlK7SNYQgGs/s1600-h/IMGP0164.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KN_ZacIJI/AAAAAAAAAOo/hlK7SNYQgGs/s320/IMGP0164.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445571019737407634" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den vielleicht etwas zu düster geratenen Schilderungen von Jerusalem (am Abend des Schreibens waren in der Unterkunft wilde Diskussionen über die Situation in Palästina), nun etwas über das was ich bisher vom Leben in Israel erfahren konnte. Drei Tage haben Mareile und ich bei Tamar, ihrem Mann Danielle und deren Sohn Tuvia gewohnt. Die drei wohnen in Zur Hadasa, einer hübschen Kleinstadt hinter der Green Zone. Diese wurde 1967 von der UN gezogen und als Trennlinie zwischen Israel und Palästina gezogen. Seither hat Israel die Grenzziehung immer wieder zu eigenen Gunsten verschoben. Zur Hadasa ist über einige Hügel gestreckt, die mit Büschen und Bäumen überzogen sind. Gerade ist alles grün, da es in den letzten Wochen außergewöhnlich viel geregnet hat. Die meisten Häuser sind sehr neu und aus hellem Sandstein gebaut, alles in allem eine recht wohlhabende Gegend. Bäume säumen die Straßen, bunte Pflastersteine bieten Fußgänger_innen viel Raum. Es gibt Bänke, manchmal öffentliche Trinkwasserstellen und sogar öffentliche Fitnessgeräte, die am Rand vom gehsteig positioniert sind.&lt;br /&gt;Tamars Mann Danielle ist orthodoxer Jude, seit die beiden verheiratet sind, ist auch Tamar religiöser geworden. Wer sehr gläubig ist, lebt nach mehr oder weniger streng eingehaltenen orthodoxen Regeln. Dazu gehört etwa der Shabbat, der wöchentliche Feiertag, mit dem christlichen Sonntag vergleichbar. Wer ihn streng auslegt, darf an diesem Tag keinerlei Arbeit verrichten. Dazu gehört etwa kochen und Hausarbeit, aber auch etwa das Betätigen eines Lichtschalters. Elektrische Geräte dürfen für die Dauer des Shabbats, von Sonnenuntergang am Freitag bis Sonnenuntergang samstags nicht betätigt werden. Kein Autofahren, kein Handy oder Radio. Stattdessen trifft man sich mit Freunden und Verwandten, um den Tag gemeinsam zu zelebrieren. &lt;br /&gt;Ein weiteres markantes Merkmal orthodoxer Lebensweise ist koscheres Essen. In der Thora steht geschrieben: Du sollst das Zieglein nicht in seiner Mutter Milch kochen. Daraus resultiert für die koschere Küche die strikte Trennung von Milch- und Fleischprodukten. Diese dürfen nicht zugleich konsumiert werden. Nach dem Verzehr von Fleisch darf 5 Stunden keine Milch konsumiert werden, andersherum sind es 2 Stunden. Doch auch Töpfe, Pfannen und Besteck sind in doppelter Ausführung nötig, um Milch und Fleisch nicht zu vermischen. Für Mareile und mich war das Nutzen der koscheren Küche der beiden daher eine echte Herausforderung. Während Tamar, Danielle und Toviak zu Freunden nach Jerusalem fuhren, um den Shabbat zu feiern, hatten wir den Tag über ihr ganzes süßes Haus zur Verfügung und somit auch die Verantwortung für das richtige Nutzen ihrer Küche. Mehrfach mussten wir überlegen, woher jener Kochlöffel oder Teller nun kam. Fleisch- oder Milchgeschirrschublade? In jedem Fall eine spannende Angelegenheit, die ein wenig Achtung erfordert.&lt;br /&gt;Morgen früh geht es in Israels Norden, in die Golanhöhen. Diese sind ein Gebiet, dass Israel von Syrien während des Sechs-Tage-Krieges besetzt hat und seitdem israelisches Staatsgebiet. Seit dem Krieg gibt es keine diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die Grenzen sind geschlossen und die UN hat eine Sicherheitszone zwischen den beiden Ländern eingerichtet, die niemand ohne weiteres passieren darf. In den Golanhöhen werden wir ein wenig hiking machen, bevor es nach Palästina in die Westbank (Westjordanland) geht. Bis dahin Shalom.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4597072760074381223?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4597072760074381223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/milch-un-fleisch.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4597072760074381223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4597072760074381223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/milch-un-fleisch.html' title='Milch und Fleisch'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S5KOAuMATnI/AAAAAAAAAPI/ju2p1x5IIpA/s72-c/IMGP0218.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-616385810684024371</id><published>2010-03-03T12:54:00.000-08:00</published><updated>2010-03-03T13:42:19.127-08:00</updated><title type='text'>Israel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WnRVPCZI/AAAAAAAAAOg/bCPyQKmb918/s1600-h/BILD2641.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WnRVPCZI/AAAAAAAAAOg/bCPyQKmb918/s320/BILD2641.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524969693219218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WnVjc2FI/AAAAAAAAAOY/AkTJCOIrMX4/s1600-h/BILD2642.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WnVjc2FI/AAAAAAAAAOY/AkTJCOIrMX4/s320/BILD2642.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524970826586194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47Wa9lhICI/AAAAAAAAAOQ/eEanyHxaYNA/s1600-h/BILD2691.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47Wa9lhICI/AAAAAAAAAOQ/eEanyHxaYNA/s320/BILD2691.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524758234374178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47Wam75ggI/AAAAAAAAAOI/L9_PB-OMHhs/s1600-h/BILD2694.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47Wam75ggI/AAAAAAAAAOI/L9_PB-OMHhs/s320/BILD2694.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524752154231298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WaNu-ioI/AAAAAAAAAOA/gqWqLcKPHPo/s1600-h/BILD2696.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WaNu-ioI/AAAAAAAAAOA/gqWqLcKPHPo/s320/BILD2696.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524745389148802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WZpb4uQI/AAAAAAAAAN4/LW8436xx5eo/s1600-h/BILD2709.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WZpb4uQI/AAAAAAAAAN4/LW8436xx5eo/s320/BILD2709.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524735645399298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WZfDJKEI/AAAAAAAAANw/yqdNO8oR7so/s1600-h/BILD2715.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WZfDJKEI/AAAAAAAAANw/yqdNO8oR7so/s320/BILD2715.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444524732857264194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 2: Tel Aviv, Bild 4: Blick über die Dächer von Jerusalems Altstadt, Bild 5: Christlicher Kitsch, Bild 7: Am Horizont ist die trennende Mauer zwischen Israel und dem palestinischen Westjordanland zu erkennen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den ost- und südafrikanischen Ländern über die viele Menschen in Europa weniger konkrete Sachen wissen, ist Israel kein so vermeintlich unbeschriebenes Blatt. In den Medien stets präsent ist der schwelende Nahostkonflikt. Bilder von Selbstmordattentaten, Raketenbeschuss oder Massaker von der israelischen Armee verübt prägen die Schlagzeilen.&lt;br /&gt;Doch wissen die KonsumentInnen dieser Nachrichten dadurch wirklich mehr? Etwa über die Ursprünge des Konfliktes? Oder wer eigentlich wen bedroht? ich selbst weiß, so merke ich jeden Tag vermehrt erschreckend wenig über jene Zusammenhänge. Ebenso spannend ist die Gründungsgeschichte Israels, welche zugleich von großer Bedeutung für den Konflikt ist. Ich werde in den nächsten Blogeinträgen versuchen ein Bild zu vermitteln aus Sicht von Israelis und vorallem von PalestinenserInnen.&lt;br /&gt;Begonnen hat unsere, Mareiles und meine Reise, in Tel-Aviv. Jener Stadt in der die Botschaften von vielen Staaten sind, da Jerusalem nicht als israelische Hauptstadt von diesen anerkannt wird. Tel-Aviv ist eine moderne, westlich geprägte und kosmopolitisch auftretende Metropole. Das Stadtbild ist dominiert von mächtigen Hochhäusern und dem Zurschaustellen von Konsumkultur. Direkt am Mittelmeer gelegen haben viele Straßenzüge zugleich ein sehr mediterranes Flair.&lt;br /&gt;Nach eineinhalb Tagen schon lockte es uns hinaus aus Tel-Aviv, allmählich fort vom sehr bekannt anmutenden westlichen Lebensstil.&lt;br /&gt;Zweite Etappe ist seither Jerusalem. Eigentlich müsste ich mich wohl nun in Ergüssen über die Stadt in Ekstase schreiben. Zu viel Geschichte steckt in dieser Stadt, doch ich werde mich wohl eher an neueren Geschehnissen orientieren, statt an jenen aus längst vergangenen Tagen. Jerusalem, auf Hebräisch Yerushalayim, ist im alten Stadtkern gefüllt mit Touristen und Pilgernden aus aller Welt (davin etwa 30% Deutsche). Es gibt christliche, muslimische und jüdische Souvenirs zum Kaufen. Garantiert echte Holzsplitter vom garantiert echten Kreuz Jesu... Weihwasser, nachts leuchtende Kreuze und Marien Statuen und so allerlei anderen Plunder. Zwei, drei Gassen entfernt von den Shoppinggassen der Altstadt wird es leerer und meist ruhiger. StraßenhändlerInnen bieten Obst und Gemüse feil, Kinder spielen Fußball in den schmalen steinernen Gassen und Straßenküchen verkaufen so manche Leckerei. In der Altstadt gibt es vier recht verschiedene Viertel, mit noch viel verschiedenerer Bevölkerung. Ein muslimisches, jüdisches, christliches und armenisches Viertel bilden den Kern. Über allem thront der Felsendom, heiligste muslimische Pilgerstätte nach Mekka. Ebenjener Ort war einst der Platz, an dem der erste und zweite jüdische Tempel stand, jedoch beide Male zerstört wurde. Diese hunderte Jahre zurückliegende Ereignisse sind noch heute von Bedeutung für den Konflikt. Radikale orthodoxe Juden fordern die Zerstörung des muslimischen Felsendoms, um an seinem Ort den dritten jüdischen Tempel zu bauen. Bewacht ist der ganze Komplex, zu dem auch die jüdische Klagemauer gehört von schwer bewaffneten SoldatInnen. Doch auch überall sonst in Jerusalem und Tel-Aviv ist eine ausgesprochen hohe Dichte an militärischer Präsenz. SoldatInnen mit Maschinengewehr am Schnellimbiss, Taschenkontrollen und Metalldetektoren an Bus- und Zugbahnhöfen, Einkaufszentren oder sonstwie irgendwie mehr oder minder prekären Orten. In Jerusalems Altstadt gibt es Souvenir T-Shirts von der israelischen Armee. Ein T-Shirt zeigt einen Kampfjet und die Aufschrift: America don't worry, Israel stand behind you. Andere tragen schlicht den Audfdruck: Israelian Army, welche sich selbst als die wohl moralischste Armee der Erde anpreist. Das dieses Eigenlob mehr als bloß stinkt, werde ich in kommenden Blogeinträgen spezifizieren.&lt;br /&gt;In den Straßen Jerusalems sind vielerlei Sprachen zuhause. Je nach Ort wird Arabisch oder Hebräisch gesprochen, oft gibt es Geschäfte mit russischen Schriftzügen und alle Verkehrs- und Straßenschilder sind zusätzlich auf Englisch verfasst, wofür ich recht dankbar bin.&lt;br /&gt;Heute haben Mareile und ich Tamar getroffen eine israelische Freundin von Mareile. Bei ihr und ihrer Familie werden wir die nächsten Tage verbringen und ich werde dort sicherlich einige meiner vielen im Kopf umherschwirrenden Fragen klären können, über das Judentum, Israel oder vieleicht auch ein wenig über den Krieg zwischen Palästina und Israel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-616385810684024371?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/616385810684024371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/israel.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/616385810684024371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/616385810684024371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/03/israel.html' title='Israel'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/S47WnRVPCZI/AAAAAAAAAOg/bCPyQKmb918/s72-c/BILD2641.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-3734298797181006129</id><published>2010-02-02T07:55:00.000-08:00</published><updated>2010-02-02T07:57:08.362-08:00</updated><title type='text'>Bald gehts weiter</title><content type='html'>Bald geht es auch hier auf dem Blog weiter. Den März über werde ich gemeinsam mit Mareile den nahen Osten bereisen. Geschichten und Eindrücke wird es geben aus Israel, Jordanien und Ägypten. In wenigen Wochen mehr :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-3734298797181006129?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/3734298797181006129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/02/bald-gehts-weiter.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3734298797181006129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3734298797181006129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2010/02/bald-gehts-weiter.html' title='Bald gehts weiter'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-5525752211688548878</id><published>2009-09-17T01:24:00.000-07:00</published><updated>2009-09-17T03:00:59.379-07:00</updated><title type='text'>Ein letzter Tag...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIHxCLIRJI/AAAAAAAAANo/HGq_zSKBHC0/s1600-h/BILD2535.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIHxCLIRJI/AAAAAAAAANo/HGq_zSKBHC0/s320/BILD2535.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382373043639698578" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGMW1zg6I/AAAAAAAAANg/ZLw_DcBn8UA/s1600-h/BILD2553.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGMW1zg6I/AAAAAAAAANg/ZLw_DcBn8UA/s320/BILD2553.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382371314020615074" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGL4OmjTI/AAAAAAAAANQ/zzwPNYGhTF8/s1600-h/BILD2532.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGL4OmjTI/AAAAAAAAANQ/zzwPNYGhTF8/s320/BILD2532.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382371305803124018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGLQJOv1I/AAAAAAAAANI/yOnXoidd1XA/s1600-h/BILD2506.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGLQJOv1I/AAAAAAAAANI/yOnXoidd1XA/s320/BILD2506.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382371295043174226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIGLGh-qVI/AAAAAAAAANA/Cdw7BWuIcqw/s1600-h/BILD2486.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; 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text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE98SYXAI/AAAAAAAAAMI/mwrtAn3-Veo/s320/BILD2396.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382369966862916610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE9neCv7I/AAAAAAAAAMA/NZ-0MG4zIpc/s1600-h/BILD2384.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE9neCv7I/AAAAAAAAAMA/NZ-0MG4zIpc/s320/BILD2384.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382369961274687410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE9Fv4KKI/AAAAAAAAAL4/k5HXTloqHbY/s1600-h/BILD2353.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE9Fv4KKI/AAAAAAAAAL4/k5HXTloqHbY/s320/BILD2353.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382369952222685346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE85LFWxI/AAAAAAAAALw/kS1dKD2pjd4/s1600-h/BILD2321.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIE85LFWxI/AAAAAAAAALw/kS1dKD2pjd4/s320/BILD2321.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382369948847135506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein letzter Tag ist angebrochen. Nach einem Jahr, einem Monat, zwei Wochen und drei Tagen muss ich Afrika schweren Herzens hinter mir lassen. Mir fehlen ein wenig die Worte um vieles hier zu schreiben. In ein paar Tagen gibts dann hier den Abschluss zu meiner Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder sind von Cape Town und dem Cape of Good Hope.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bagamoyo - Wirf dein Herz nieder!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-5525752211688548878?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/5525752211688548878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/09/ein-letzter-tag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5525752211688548878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5525752211688548878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/09/ein-letzter-tag.html' title='Ein letzter Tag...'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SrIHxCLIRJI/AAAAAAAAANo/HGq_zSKBHC0/s72-c/BILD2535.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-9120667751430514465</id><published>2009-09-12T04:55:00.000-07:00</published><updated>2009-09-13T09:04:13.292-07:00</updated><title type='text'>PE und CT und SA sowieso</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0X0bChyxI/AAAAAAAAALo/DSkpJzfSqG0/s1600-h/RIMG0940.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0X0bChyxI/AAAAAAAAALo/DSkpJzfSqG0/s320/RIMG0940.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380983319156607762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0X0FZ3OFI/AAAAAAAAALg/KET-ZLZ8TbQ/s1600-h/RIMG0932.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0X0FZ3OFI/AAAAAAAAALg/KET-ZLZ8TbQ/s320/RIMG0932.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380983313348900946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XzydAEFI/AAAAAAAAALY/8PyBnWBbtrw/s1600-h/RIMG0931.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XzydAEFI/AAAAAAAAALY/8PyBnWBbtrw/s320/RIMG0931.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380983308261789778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XzRHs52I/AAAAAAAAALQ/hDx1Ym1mBPw/s1600-h/RIMG0916.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XzRHs52I/AAAAAAAAALQ/hDx1Ym1mBPw/s320/RIMG0916.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380983299314083682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XzKnP9OI/AAAAAAAAALI/z98O8-E-o3Q/s1600-h/RIMG0850.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XzKnP9OI/AAAAAAAAALI/z98O8-E-o3Q/s320/RIMG0850.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380983297567356130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XRYc_sUI/AAAAAAAAALA/cuimtjbPM_A/s1600-h/RIMG0770.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XRYc_sUI/AAAAAAAAALA/cuimtjbPM_A/s320/RIMG0770.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380982717166891330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQ_DlN5I/AAAAAAAAAK4/4FyJXmwT-og/s1600-h/bilder+084.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQ_DlN5I/AAAAAAAAAK4/4FyJXmwT-og/s320/bilder+084.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380982710349412242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQuCr_qI/AAAAAAAAAKw/XH7bLndH4o0/s1600-h/bilder+083.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQuCr_qI/AAAAAAAAAKw/XH7bLndH4o0/s320/bilder+083.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380982705782259362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQew-gZI/AAAAAAAAAKo/vADecgBGoN0/s1600-h/BILD2297.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQew-gZI/AAAAAAAAAKo/vADecgBGoN0/s320/BILD2297.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380982701681443218" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQHLSBQI/AAAAAAAAAKg/8l324BL2SRM/s1600-h/BILD2292.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0XQHLSBQI/AAAAAAAAAKg/8l324BL2SRM/s320/BILD2292.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380982695349323010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Na was heisst das? Abkuerzungen sind in SA - Suedafrika - allgemein sehr beliebt. In PE, kurz fuer Port Elizabeth, habe ich drei wundervolle Wochen bei Karin verbracht, die wie ich ueber bezev weltwaerts ist. Eintauchen durfte ich in ihre Arbeitsstelle Ithemba. Ithemba ist ein Xhosa Wort und bedeutet Hoffnung. In dem Special Day Care Center werden bis zu 44 Kinder mit verschiedenen geistigen und koerperlichen Behinderungen betreut. Die Kids kommen aus den umliegeneden Townships der Northern Areas und haben aehnliche Hintergruende wie so mancher meiner Strassenjungs in Tanzania. Unterernaehrung, Vernachlaessigung und sexueller Missbrauch sind Begriffe, die hier immer wieder eine Rolle spielen. Kinder mit Behinderung haben in SA, wie in den meisten anderen afrikanischen Laendern, eine schwierige Stellung. Verpflichtende Schulen gibt es noch nicht und die Regierung drueckt sich elegant um das eklatante Thema herum. Die Arbeit bleibt liegen fuer Elterninitativen und NGO's wie Ithemba. Nach drei Wochen im Umfeld der Kinder fiel es mir sichtlich schwer weiter zu ziehen und Ithemba hinter mir zu lassen. PE am Indischen Ozean gelegen traegt viele verschiedene Namen, die wie ich finde die Stadt nur unzulaenglich treffen. Friendly City an der Sunshine Coast in der Nelson Mandela Bay. Windy City wuerde eher passen, fegt der Wind beinahe taeglich mit viel Kraft ueber die Huegel hinweg. Die Stadt beherbergt einen Grossteil der von SA's Automobilindustrie und bietet sich als Industrie- und Handelsstadt dar. Aber eben durch diese Echtheit haette ich gleich ein weiteres Jahr dort verbringen koennen. Karin wollte mich schon meiner Kredfitkarte entledigen, die ich zum einchecken fuer mein Flugticket noch brauche.&lt;br /&gt;An einem der Tage ging es per Fuehrung durch das Walmer Township. Zwei Freunde zeigten uns alle Ecken und unzaehlige Geschichten aus der Zeit des Kampfes gegen die Apartheit. Ein beeindruckendes Erlebnis. Zum ersten Mal seit meiner Ankunft in SA fuehle ich mich in das mir vertraute Afrika zurueckversetzt. Blechverschlaege die zu Haeusern verbaut sind, kein Strom, alle paar hundert Meter ein Wasserhahn fuer die gesamte Nachbarschaft. Schotterwege ziehen sich durch die unuebersichtliche Siedlung, die weder Strassennamen noch Hausnummern hat. In regelmaessigen Abstaenden droehnt laute Musik aus einer der vielen Shabeens, den Township Kneipen. Hier fliesst Bier im 24 Stunden Rhythmus, das ganze zu Spottpreisen. Alkohol stellt ein grosses Problem dar, nicht jedoch nur auf die Townships begrenzt. SA's Trinkkultur ist exzessiv. Neben der Shantytown wie gerade beschrieben sehen andere Ecken des Townships richtig gut aus. Viele Regierungshaeuser wurden gebaut und Strassen schlaengeln umher auf denen Minibusse verkehren. Masifunde, das Projekt von Katrin (einer weitern bezev Volontaerin) beschaeftigt sich mit Kindern aus dem Township und vermittelt an besonders begabte Stipendien fuer Schulen ausserhalb des Township. Eine kleine spannende Welt fuer sich.&lt;br /&gt;Letztlich hiess es wie so oft auf meiner Reise Abschied nehmen und ein letztes Mal den Rucksack packen. Per Nachtbus ging es nach CT, Cape Town. Meine vermeintlich letzte Station in Afrika und gleichzeitig der Ort der sich am wenigsten danach anfuehlt, als sei er Teil des afrikanischen Kontinents. Cape Town ist kosmopolitisch, modern, vollgestopft mit Geschichte und Altbauten, multikulturell. Einfach faszinierend. Gelegen direkt am Ozean und den maechtigen Tafelberg im Ruecken, bis hin zu Gebirgszuegen am Horizont, ist die Lage schlicht atemberaubend. In der Stadt treiben sich mehr Weisse und Coloureds herum als Schwarze, einer der wenigen solcher Flecken in SA. Auch ist Cape Town die wohl sicherste Grossstadt des Landes, ich kann mich wieder voellig frei umherbewegen ohne dabei Bedenken zu haben. Meine Fuesse, die sich in PE schon ans Autofahren gewoehnt hatten, leiden nun unter etlichen Blasen vom Erklettern des Tafelbergs.&lt;br /&gt;Eine einzige Woche verbleibt mir noch, bevor die letzte Reise ansteht. Frankfurt is calling.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-9120667751430514465?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/9120667751430514465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/09/pe-und-ct-und-sa-sowieso.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/9120667751430514465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/9120667751430514465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/09/pe-und-ct-und-sa-sowieso.html' title='PE und CT und SA sowieso'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sq0X0bChyxI/AAAAAAAAALo/DSkpJzfSqG0/s72-c/RIMG0940.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2026334618873532804</id><published>2009-08-30T04:00:00.000-07:00</published><updated>2009-08-30T04:08:06.281-07:00</updated><title type='text'>Europa Afrika Arm Reich Entwicklung Reizueberflutung Infrastruktur Rasse Separierung Alt Neu Schwarz Weiss Coloured</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppdSqgt-JI/AAAAAAAAAKY/zHLYSeaBcaI/s1600-h/bilder+073.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppdSqgt-JI/AAAAAAAAAKY/zHLYSeaBcaI/s320/bilder+073.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711680450656402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppdSURDEjI/AAAAAAAAAKQ/Uk1vKfaIrIk/s1600-h/bilder+074.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppdSURDEjI/AAAAAAAAAKQ/Uk1vKfaIrIk/s320/bilder+074.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711674479350322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcwKa3XMI/AAAAAAAAAKI/UZX48VpvrBE/s1600-h/bilder+045.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcwKa3XMI/AAAAAAAAAKI/UZX48VpvrBE/s320/bilder+045.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711087720619202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcvsGZ3NI/AAAAAAAAAKA/xI_E6QxnQkk/s1600-h/bilder+035.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcvsGZ3NI/AAAAAAAAAKA/xI_E6QxnQkk/s320/bilder+035.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711079581736146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcvMv9cNI/AAAAAAAAAJ4/dAFkL-c02BU/s1600-h/bilder+030.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcvMv9cNI/AAAAAAAAAJ4/dAFkL-c02BU/s320/bilder+030.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711071166099666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcuyeK77I/AAAAAAAAAJw/MaSGNn9b-yo/s1600-h/bilder+028.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcuyeK77I/AAAAAAAAAJw/MaSGNn9b-yo/s320/bilder+028.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711064112164786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcupkAQbI/AAAAAAAAAJo/tiiHOQGkJKY/s1600-h/bilder+031.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppcupkAQbI/AAAAAAAAAJo/tiiHOQGkJKY/s320/bilder+031.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375711061720711602" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welcome to South Africa!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Suedafrika, Land der Kontraste, Rainbownation, Africa’s Rising Star, 2010. Kaum ein Land zieht so grosse Hoffnungen und Erwartungen auf sich wie Suedafrika. Mehr als 300 Jahre von Weissen regiert und vielfach unterdrueckt. Besiedlung durch Buren und Englaender, englische Kolonie, Unabhaengigkeit, Apartheit, Neubeginn 1994. Nelson Mandela, erster Praesident eines freien Suedafrikas, beruehmtester Sohn der Nation. Ein jedes dieser Woerten waere einen eigenen Artikel wert.&lt;br /&gt;15 Jahre spaeter befindet sich das Land weit entfernt von Gleichheit und Teilhabe aller am Wohlstand. Die Rassen, Black, Coloured, White und Asian sind immer noch in vielen Bereichen getrennt. Diesmal nicht gezwungen sondern freiwillig. Misstrauen vor den Anderen. Die meisten Stadtviertel sind sehr homogen. Weiss lebt unter Weiss, Schwarz unter Schwarz und Coloured unter Coloured. Extrem reich wohnt einen Steinwurf entfernt von bitterarm. Dazwischen hohe Mauern, Stacheldraht, Elektrozaun und Hunde. Wer genug besitzt um sich zu fuerchten, lebt hinter diesen Mauern. Eingeigelt in seiner Burg, im Auto durch die Welt da draussen. Supermarkt, Shoppingmall, Arbeit, Heim. Wer Bewegung braucht geht ins Fitnessstudio, oder zum Surfen auf kuenstlichen Wellen aus dem Generator in der Shoppingmall.&lt;br /&gt;Dies ist eine von vielen Seiten Suedafrikas. Kriminalitaet ist eine der groessten Herausforderungen denen das Land gegenuebersteht. Doch nicht ueberall ist es gefaehrlich und fuerchten ist nicht gleich Pflichtprogramm. In meinen ersten Tagen SA war ich regelrecht geschockt. Tu dies nicht und nicht das. Geh nicht dorthin und dort bitte nur am fruehen Nachmittag. Einschraenkungen ueberall. Umgeben ploetzlich nur von Weissen im Viertel meiner Unterkunft. Das volle Programm wird gefahren so wie vorhin beschrieben. Leben im Schuetzengraben und immer misstrauisch den Anderen gegenueber. Die Anderen sind in diesem Fall Schwarze und Coloureds.&lt;br /&gt;Eine Woche spaeter in anderem Umfeld. Unterwegs mit oeffentlichen Verkehrsmitteln, die fuer gewoehnlich kaum ein Weisser nehmen wuerde. Bars und Restaurants bunt durchmischt mit Leuten aller Couleur. Weisse Obdachlose, die um Geld betteln. Ich bin auf einer Demonstration streikender NGO Mitarbeiter. Ein kleines Stueck des Regenbogens. Gesungen wird auf Xhosa, Parolen sind auf Englisch und Plakataufschriften auf Afrikaans. Weiss, Schwarz und Coloured tanzen und kaempfen fuer ihr Recht Seite an Seite. Langsam gewinnt der Regenbogen an Kraft. Nicht ueberall gleichzeitig aber viele junge Menschen oeffnen sich zueinander. &lt;br /&gt;Suedafrika, Land der Kontraste. Fernab von Gleichheit seiner Menschen, aber engagiert wie kein zweites Land. Die Bevoelkerung tritt ein fuer ihre Rechte. Die Politik ist in vielen Bereichen ernsthaft bemueht. Hunderttausende Haeuser wurden und werden gebaut. Einem jeden Bewohner der Townships steht ein Haus zu, finanziert durch die Regierung. Krankenhausbesuche sind voellig gratis und jedem zugaenglich. Vom Rollstuhl bis zum orthopaedischen Schuh gibt es alles umsonst. Solange der Atem zum Warten nur lange genug ist. SA’s Infrastruktur ist hochmodern. Strassen sind frisch asphaltiert. Der Verkehr rollt vierspurig den Highway entlang. Zuglinien ziehen sich kreuz und quer durchs Land. &lt;br /&gt;Hoffnung gibt es satt, ebenso wie Zweifel. Die enorme Kriminalitaet ist allgegenwaertig. Jede Zeitungstitelseite muss mindestens einmal das Wort „dead“ fuehren. Sicherheitsdienste fahren durch die Stadt, immer bereit auf Ruf eines registrierten Kunden, schwer bewaffnet in die Bresche zu springen. An den besseren Haeusern haengen Schilder, die „Armed Response“ durch einen der Sicherheitsdienste in Aussicht stellen, sollte jemand einen Einbruch wagen. Freitags haben die Krankenhaeuser hochkonjunktur. Es ist Zahltag. An keinem anderen Tag werden derart viele Patienten mit Schussverletzungen eingeliefert.&lt;br /&gt;Viele der Verantwortlichen von Gewaltverbrechen sind keine Suedafrikaner. Sie kommen aus Nigeria, dem Kongo, Zimbabwe oder Tanzania. Illegal im Land ohne jede Chance auf Arbeit fristen sie ihr Dasein als Kriminelle. Rassismus von Afrikanern gegen Afrikaner stellt keine Seltenheit dar. Viele sind wuetend.&lt;br /&gt;Suedafrika. Unvergleichlich in jeder Hinsicht. Noch laengst habe ich nicht aufgehoert zu staunen. Ueber Gutes, ueber Schlechtes. Die passenden Worte zu diesem faszinierenden Land finde ich kaum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2026334618873532804?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2026334618873532804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/europa-afrika-arm-reich-entwicklung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2026334618873532804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2026334618873532804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/europa-afrika-arm-reich-entwicklung.html' title='Europa Afrika Arm Reich Entwicklung Reizueberflutung Infrastruktur Rasse Separierung Alt Neu Schwarz Weiss Coloured'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SppdSqgt-JI/AAAAAAAAAKY/zHLYSeaBcaI/s72-c/bilder+073.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-3602229566311663282</id><published>2009-08-13T06:00:00.000-07:00</published><updated>2009-08-13T06:50:47.365-07:00</updated><title type='text'>Von Koenigen und EinMann-Frauen</title><content type='html'>&lt;em&gt;Es war einmal vor langer Zeit in einem Land so fern und voller Sagen. Ein Koenig rund und prall voller Weisheit und Liebe zur Frau. Er liebte der Frauen so sehr, dass er sich goennte 13 deren Zahl. Eine aus jedem Winkel seines Reiches so sollte es sein. Einmal so jedes Jahre war die Zeite reif, den Herrn und Koenig und seiner Koenigsmutter die Ehre zu erweisen. Die schoensten Jungfrauen aus aller Doerfer weit zogen zum Palaste Ihrer Majestaet fuer ein Woche lang. Sie sammeln Bast und schneiden Blumen mit deren sie sich zieren. Schick will eine jede sein am grossen Tag der grossen Tage, dem Umhlanga. Denn so der Koenig will sucht er sich eine neue Gattin aus der Menge tanzender Jungfrauen, um sie bald zu ehelichen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So nicht etwa ein Maerchen aus lang vergangner Zeit, nein, ich befinde mich in Swaziland, dem letzten Staate Afrikas regiert von einem absolutistischen Koenig. Mswati III. heisst Seine Exzellenz und regiert ein kleines bergiges Land, dass historisch gesehen beinahe Suedafrika einverleibt worden waere. Sein Vater Sobhuza II. jedoch fuehrte sein Land durch die Zeit als englisches Protektorat und schliesslich hinein in die Unabhaengigkeit. Stolz sind die Swazis ueber ihren Widerstand, erst gegen die Zulus, ihre suedlichen Nachbarn im heutigen Suedafrika, spaeter gegen die Boers, oder Buren, und letztlich gegen das britische Empire. Weniger erfolgreich zwar war die Resistance gegen Boers und Englaender, aber stolz ist man nichtsdestotrotz. Swaziland ist mit seinem Herrschaftssystem einer der wenigen Staaten Afrikas - wenn nicht gar der einzige - welcher vor sowie nach der Kolonialzeit durch die gleichen Strukturen gefuehrt und regiert wird.&lt;br /&gt;Tradition hat daher auch im modernen Swaziland einen hohen Stellenwert. Polygamie ist nicht nur legal sondern auch von vielen erwuenscht. Mswati III. hat zurzeit 13 Frauen. Sein Vater Sobhuzo II. hatte derer 120 und um die 600 Kinder, wer weiss das schon genau bei solcher Anzahl.&lt;br /&gt;So fremd das fuer westliche Ohren klingen mag, so verankert sind viele dieser Aspekte in der Swazi Kultur, die bisher besonders im laendlichen Gebiet weitgehend resistent war gegen moderne Einfluesse. In Manzini und Mbabane, den beiden Mini-Metropolen des Koenigreiches weht der Wind schon anders. Kritiker fordern Mitspracherecht fuers Volk und Plakate fuehren die Nachricht "I'm a one man woman!" bzw. "I'm a one woman man!" die Kampagne gegen Polygamie ist am rollen, wenngleich nicht gefoerdert von Koenig und Regierung.&lt;br /&gt;Die Menschen denen ich begegne sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit wie kaum an einem anderen Ort und obwohl ich nur zwei kurze Tage hier verbringe bin ich beeindruckt von der Offenheit dieses kleinen Landes. Meine Reise hat mich seither zum grossen Nachbarn Suedafrika getragen. Aus dem Maerchen in die Moderne. Zu diesem faszinierenden Land mehr in ein paar Tagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-3602229566311663282?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/3602229566311663282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/von-koenigen-und-einmann-frauen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3602229566311663282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3602229566311663282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/von-koenigen-und-einmann-frauen.html' title='Von Koenigen und EinMann-Frauen'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-6845956569414357906</id><published>2009-08-10T01:15:00.000-07:00</published><updated>2009-08-13T06:39:29.027-07:00</updated><title type='text'>Mosambik - auf ausgetretenen Pfaden</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXXuCLI_I/AAAAAAAAAJg/I3bHdt49590/s1600-h/BILD2073.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXXuCLI_I/AAAAAAAAAJg/I3bHdt49590/s320/BILD2073.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369442351994053618" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXUyAl-JI/AAAAAAAAAJY/o-brBDiHGEo/s1600-h/BILD2070.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXUyAl-JI/AAAAAAAAAJY/o-brBDiHGEo/s320/BILD2070.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369442301521557650" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXUY79FjI/AAAAAAAAAJQ/qD13aUYbFwg/s1600-h/BILD2055.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXUY79FjI/AAAAAAAAAJQ/qD13aUYbFwg/s320/BILD2055.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369442294791214642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXEkWfVBI/AAAAAAAAAJI/nv5HNiO2Tno/s1600-h/BILD2054.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXEkWfVBI/AAAAAAAAAJI/nv5HNiO2Tno/s320/BILD2054.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369442022977393682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXECRgr-I/AAAAAAAAAJA/51YedEIHQLQ/s1600-h/BILD2051.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXECRgr-I/AAAAAAAAAJA/51YedEIHQLQ/s320/BILD2051.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369442013829705698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXDv1UMBI/AAAAAAAAAI4/-h0d_buSZ4o/s1600-h/BILD2049.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXDv1UMBI/AAAAAAAAAI4/-h0d_buSZ4o/s320/BILD2049.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369442008879607826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Per Nachtzug von Zimbabwe kommend mit vielen Impressionen im Gepaeck, schlug ich in Mosambik in einem sehr verschiedenen Land auf. Zunaechst lief alles wie gewohnt. Den ersten Tag arbeiteten wir uns ueber 700km von Lift zu Lift, hinunter an die warme Kueste. Nach zwei Chapa-Minibussen und vier plaerrenden Babys, mal im Akkord mal im Kanon (man ist ja musikalisch hier..), gab es einen deutschen Lift. Sie Mitarbeiterin beim DED, das Auto finanziert von der GtZ. Auf dem Weg erzaehlt sie uns von ihrer Entwicklungsarbeit zusammen mit der mosambikanischen Regierung zum Thema AIDS. Doch wie schon so oft, so auch hier die Bestaetigung, schiessen die "Hilfsgelder" zwar irgendwo hin, doch eigentlich nur in ein paar Privattaschen oder aufwendige Geschaeftsessen, beziehungsweise ihr schickes Auto. Dieses naemlich moechte gerne wieder durch ein neues ersetzt werden, es ist ja schon zwei Jahre und damit alt.&lt;br /&gt;Aber zurueck zur Strasse. Nach einem weiteren Lift, diesmal ein Unicef Auto verliehen an reisende Privatpersonen und einer Truck- sowie Pickup-Ladeflaeche empfaengt uns der Indische Ozean. Endlich wieder Waerme nach dreiwoechigem Frieren in Zim und Zambia. Wir sind im suedlichen Teil Mosambiks und das war zwar vorher klar, dennoch aeusserst komisch, inmitten von Touristen. Dicke Amerikaner, groelende Deutsche, Englaender und Hollaender. Na wunderbar. Zwar wusste ich nichts ueber Mosambik vor meiner Ankunft, der Rest der Welt wie es scheint jedoch schon.&lt;br /&gt;Wir verbringen die meiste Zeit in kleinen Stranddoerfern, die mehr weisse Touristen als Locals beherbergen. Raus aus Afrika so scheint es mir. &lt;br /&gt;So schlecht das bisher klingen mag, so schoen ist die Kueste Mosambiks dafuer. Ein Postkartenbild reiht sich an das naechste und einer der besten Tauchspots ist es zugleich. Nach vier Tagen Tauchkurs bin auch ich soweit und darf im Ozean Unfug stiften. Ein schoenes Gefuehl durchs Wasser zu schweben.&lt;br /&gt;Aber weiter geht die Reise, Maputo die Hauptstadt gibt Hoffnung auf etwas mehr Mosambik und etwas weniger Touri-Schauer. Am Wasser gelegen bietet die Stadt ein mediterran-sozialistisches Flair. Hohe Wohnblocks dominieren das Stadtbild, die Strassen sind gesaeumt von Baeumen. Es ist haesslich und schoen zugleich, ein besonderer Charme. Die Stadt ist ein Sortiment aus Spuren der Vergangenheit verschmolzen mit dem Hier und Jetzt. Alte pompoese Bauten aus der portugiesischen Kolonialzeit versetzen mich auf die iberische Halbinsel. Die Strassennamen zeugen wiederrum vom Sozialismus der Post-Unabhaengigkeit und tragen die Namen von Persoenlichkeiten wie Karl Marx, Engels, Lenin oder Mao Tse Dung. Kunstvoll bemalte Mauern erzaehlen die Geschichte des 17 Jahre langen Buergerkrieges der durch das Land fegte. Die Strassen sind gesaeumt von Muell und gemuetlichen Cafes voller Kunst und Musik. Zurueck im Afrika wie ich es kenne, Maputo gefaellt durch seine Kontraste. Dennoch so habe ich das Gefuehl zwar in Mosambik zumindest physisch gewesen zu sein, doch aber nichts vom Land gesehen zu haben. Ein allemal nur an der Oberflaeche Kratzen. Schade, Tourismus hinterlaesst nunmal nichts so wie es einmal war.&lt;br /&gt;Heute fahre ich weiter ins winzige Swasiland, von dem ich hoffe mehr zu erfahren als ueber Mosambik. On the road again.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-6845956569414357906?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/6845956569414357906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/mosambik-auf-ausgetretenen-pfaden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/6845956569414357906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/6845956569414357906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/mosambik-auf-ausgetretenen-pfaden.html' title='Mosambik - auf ausgetretenen Pfaden'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SoQXXuCLI_I/AAAAAAAAAJg/I3bHdt49590/s72-c/BILD2073.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4800420260277638982</id><published>2009-08-02T07:21:00.000-07:00</published><updated>2009-08-02T08:09:53.744-07:00</updated><title type='text'>Zu Besuch bei Mugabe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm69v7nJI/AAAAAAAAAH8/ZSz2wBjkI4E/s1600-h/DSC_0842.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 215px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm69v7nJI/AAAAAAAAAH8/ZSz2wBjkI4E/s320/DSC_0842.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365378063020039314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm6Tt2jNI/AAAAAAAAAH0/c5Eat8EBUao/s1600-h/DSC_0825.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 215px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm6Tt2jNI/AAAAAAAAAH0/c5Eat8EBUao/s320/DSC_0825.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365378051737029842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm6Z0ZD7I/AAAAAAAAAHs/tzqDoGOazRM/s1600-h/DSC_0914.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 215px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm6Z0ZD7I/AAAAAAAAAHs/tzqDoGOazRM/s320/DSC_0914.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365378053375070130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm6MTZYAI/AAAAAAAAAHk/MwEESIrH1GQ/s1600-h/DSC_0863.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 215px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm6MTZYAI/AAAAAAAAAHk/MwEESIrH1GQ/s320/DSC_0863.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5365378049747017730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWlXQzX50I/AAAAAAAAAHc/673lPRyKQlc/s1600-h/DSC_0953.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; 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So koennte ein Reisebericht lauten, geschrieben vor noch 15 Jahren. Damals als Freiheitsheld und Dauerpraesident Robert Mugabe noch nicht gaenzlich erkrankt war an einem Syndrom, das sich Macht nennt.&lt;br /&gt;Heute bietet das Land dem Beobachter in einem anderen Licht dar. Am Grenzuebergang zu Zambia steht auf Blechschild geschrieben “You are now entering Zimbabwe”. Willkommenheissen oder Drohung? Mit diesem Gefuehl ging es ueber die Grenze, noch ein letzter Blick auf die Victoria Falls. Vic Falls, die gleichnahmige Stadt am Fusse der Falls bietet ein trostloses Bild. Nahezu alle Geschaefte sind geschlossen, die Strassen wie leergefegt. Vereinzelte Touristen haben sich fuer den Nachmittag ueber die Grenze gewagt, verfolgt von ebenso verloren wirkenden Souvenirverkaeufern.&lt;br /&gt;Am Abend noch erwischen wir den Uebernachtzug nach Bulawayo, Zims zweite Stadt. In Bulawayo lebt Skha, eine Freundin aus Mwanza und beherbergt uns fuer unseren Aufenthalt. Die Kohlekraftwerke der Stadt stehen still, Kohleengpass. Benzin ist in gewissen Mengen wieder verfuegbar. Vor Stunden noch sahen wir eine Dampflok; nachdem der Strom fuer die E-Loks und dann der Diesel fuer die Diesel-Loks ausging, hiess es halt back to the roots. Halleluja! Wir gehen mit Skha zum Shoppen, ein wenig Lebensmittel fuer uns und ihre Familie. Nicht etwa wie in Ostafrika zum Markt, sondern in den Supermarkt fuehrt sie uns. Ein riesen Komplex aus noch besseren Tagen, die Regale weder voll noch leer sondern irgendwo dazwischen. Eine Regalreihe nur mit Salz, die naechste mit Toilettenpapier, die dritte nur Kekse. Die Waren bedecken grade nur die unteren Faecher der hohen Regale und nimmt man eine Flasche heraus, klafft ploetzlich ein Loch bis zum Regalruecken. Abgefahren. In anderen Geschaeften das gleiche Bild. Hier ein Schuh dort ein Hemd, verzweifelt wird vorgetaeuscht die Laeden seien voll. Dabei ist die Situation momentan schon wieder besser. Vor fuenf Monaten noch waren die Supermaerkte leer, allesamt. Bis auf Salz gab es nichts zu kaufen. Kein Reis, kein Mehl, nichts. Die Preise auf den Schwarzmaerkten wuchsen ins Unermessliche, nur mit US-Dollar bezahlbar. Die Inflationsrate des Zimbabwe Dollar lag bei geschaetzten 5000%. Heute laufen in Zambia Touristenfaenger durch die Strassen mit dem etwas anderen Souvenir. Noten des wertlosen Zim Dollars in Hoehe von 100 Billionen. Um es voll auszukosten einmal als Zahl: 100.000.000.000.000. Huebsch nicht wahr?!&lt;br /&gt;Mittlerweile ist das viele Papier entwertet worden, soweit das nicht ohnehin der Fall war und als Waehrung dienen US-Dollar, suedafrikanische Rand und vereinzelt Pula aus Botswana. Die Kassen der Supermaerkte sind schon darauf getrimmt das Wechselgeld genau zu berechnen. Drei Dollar und 6 Rand. Pragmatisch.&lt;br /&gt;Per Anhalter ging es bald weiter in die Hauptstadt Harare. Das Verkehrssystem des Landes ist bis auf ein paar Zuege voellig zusammengebrochen. An allen Hauptstrassen stehen Menschen mit Gepaeck und warten auf eine bezahlte Mitfahrgelegenheit. Waehrend unserer Reise durch Zim landeten wir also in den verschiedensten Vehikeln. Vom gewoehnlichen Minibus ueber Auto und Pickup-Ladeflaeche hin zum LKW-Fuehrerhaus. Jedes Fahrzeug ist zugleich Teil des Nah- und Fernverkehrs.&lt;br /&gt;Harare schliesslich, Parallelwelt. Elegant, filigrane Wolkenkratzer mit Glasfront. Volle Laeden und erstmals volle Strassen. Hauptstadt und Hinterland fahren auf verschiedenen Spuren, Dampflok und ICE sozusagen. Den ganzen Tag ueber komme ich aus dem Staunen nicht heraus. Einer sponaten Idee folgend suchen wir das State House auf, den Sitz vom Grossen M. wie wir Mugabe auf der Strasse nennen. Ihn zu kritisieren ist ein Verbrechen und kann mit Gefaengnis geahndet werden. Das State House ist umrundet von massiver Mauer, diese wiederrum gekroent mit NATO Stacheldrahtzaun. Kameras starren stumm in die Landschaft und Soldaten patrouellieren. Um ein paar Meter zur naechsten Kreuzung zu sparen wechseln wir die Strassenseite hinueber zur Mauer. Ein Zischen von hinten, wir drehen uns um. Die noch vorhin lose um die Schulter des Soldaten baumelnde AK-47 ist im Anschlag und richtet sich genau auf uns. Der Wachhund Mugabes auber war so nett und stellte Fragen erst bevor er schiesst. Zu ihm gewunken gehen wir langsam rueber, Dollar griffbereit, Geld regiert das Militaer. “We’re you from?” blafft e runs an. “Germany” die Antwort. “What are you doing here?” “Just walking to the other road, we’re sorry. We didn’t know.” Der Gute lies suns alsbald, sogar ohne Entloehnung ziehen, ohne uns zu Schweizer Kaese zu verarbeiten.&lt;br /&gt;Die Lektion des Tages: Don’t walk on the wrong side, even if there are no signs at all. Und Mugabe trinkt seinen Tee gerne allein.&lt;br /&gt;Gesund und Munter, ohne weiter Kalaschnikovs bin ich nun schon in Mosambik und geniesse meinen alten Freund den Indischen Ozean. Morgen gehts tauchen. Sollte ich wieder auftauchen gibts dann bald mehr zu diesem Land ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4800420260277638982?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4800420260277638982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/zu-besuch-bei-mugabe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4800420260277638982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4800420260277638982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/08/zu-besuch-bei-mugabe.html' title='Zu Besuch bei Mugabe'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SnWm69v7nJI/AAAAAAAAAH8/ZSz2wBjkI4E/s72-c/DSC_0842.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-8691237167782682472</id><published>2009-07-25T02:14:00.000-07:00</published><updated>2009-07-26T03:20:59.020-07:00</updated><title type='text'>Zambia - Liebe auf den zweiten Blick</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1w4d7pI/AAAAAAAAAG0/07RWlsdmQ8A/s1600-h/P1020027.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1w4d7pI/AAAAAAAAAG0/07RWlsdmQ8A/s320/P1020027.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362711657969479314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1_w0FaI/AAAAAAAAAGs/ctpW9bU__AI/s1600-h/DSC_0719.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 215px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1_w0FaI/AAAAAAAAAGs/ctpW9bU__AI/s320/DSC_0719.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362711661963908514" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1oDIWiI/AAAAAAAAAGk/qqgE9Cetxl0/s1600-h/DSC_0542.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 215px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1oDIWiI/AAAAAAAAAGk/qqgE9Cetxl0/s320/DSC_0542.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362711655598283298" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1aTsoxI/AAAAAAAAAGc/95A9IYOVeVw/s1600-h/DSC_0400.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 215px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1aTsoxI/AAAAAAAAAGc/95A9IYOVeVw/s320/DSC_0400.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362711651909673746" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1LQ3ToI/AAAAAAAAAGU/L-9nM-bnk8c/s1600-h/DSC_0346.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 215px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1LQ3ToI/AAAAAAAAAGU/L-9nM-bnk8c/s320/DSC_0346.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5362711647871258242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zambia, das Tor zum suedlichen Afrika empfing mich nach der Reise mit der M.V. Liemba auf ganz eigene Art und Weise. Mpulungu, ein kleiner Hafenort, der einzige des Binnenstaates, vollgestopft mit primaer Nichts. Die Strassen und das Land staubig, kein Markt, das Essen garantiert hoechstens Durchfall, ein Reinfall wie es scheint. Nicht fern, eine halbe Stunde im Minibus liegt die naechstgroessere Stadt, Mbala. Laut Reisebuch angeblich mit 200.000 Menschen gesegnet, bot sich uns ein noch oederer und noch tristloser Eindruck. Vergleichbar mit einer Wild Western Ghosttown, fehlten eigentlich nur die obligatorischen Grasbueschel, die vom Wind getrieben durch das Bild wehen.&lt;br /&gt;Nord Zambia hat uns willkommen geheissen. Ein kleines Juwel jedoch gab es versteckt im Busch, erreichbar nur per Taxi oder Charterboot. Die Kalambo Wasserfaelle des gleichnahmigen Grenzflusses zu Tanzania sind die zweithoechsten Afrikas. Vor einem unbeschreiblichen Panorama stuerzt das Wasser 221m in die Tiefe, eingerahmt von schroffen Felsklippen, die weicheren Hueglen weichen.&lt;br /&gt;Dennoch zog uns die Reise schon sehr bald nach Sueden. Ein 17h Hoellenritt sollte uns der vermeintlichen Zivilisation wieder naeher bringen. Die ganze Nacht ueber vom unertraeglich laut plaerrenden Fernseher wach gehalten, platzten wir im Morgengrauen in Lusaka, der Hauptstadt auf. Lusaka zu beschreiben ist nicht leicht. Nach aussen hin praesentiert sich die Stadt als haessliches Produkt sozialistischer Architektur der 70er und 80er. Vereinzelte hohe Plattenbauten, der hoechste Turm ausgebrannt, wenig Farbe, selbst der vermeintliche Prachtboulevard versprueht keinen Charm. Und doch geizt Lusaka nicht im Geringsten mit Charm. Die Menschen sind offen und freundlich, ein Jeder spricht gutes Englisch, die Frauen sind die weitaus schoensten, die mein bisher gesehenes Afrika zu bieten hat. Die Menschen wirken westlicher, sowohl in Kleidung als auch die Gesichter und das Auftreten. Selbstbewusst und gebildet ist man in Lusaka. Smalltalk ueber globale Themen war in Ostafrika zumeist undenkbar. Hier ploetzlich kennt man Southpark und Facebook, das Ruhrgebiet oder London. &lt;br /&gt;Faehrt man aus Lusakas beschaubarem Zentrum raus findet man gigantische Shopping Malls vollgestopft mit jedem erdenklichem Gut. Afrika wie bisher gewohnt scheint hier zu enden, ein Afro-Europa beginnt. &lt;br /&gt;Das beste aber war bis dato nie gewesen. Ich war als Weisser kein Exot, nicht der Eindringling oder Fremde, kein Mzungu. Zum ersten Mal ohne Ausnahme gleich, einer von Millionen, grandios. Das Gefuehl nach knapp einem Jahr als Exot in Tanzania (wenngleich es viele Weisse gibt..) ist unbeschreiblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter von Lusaka machten wir Zwischenstopp in Choma, eingeladen von einer jungen Familie, die uns in Lusaka eingeladen hatte, genossen wir zambische Gastfreundschaft. Mit vollem Bauch und verkatertem Kopf zogen wir alsbald weiter zur letzten Station der Zambia Reise, Livingstone. Heimat der Victoria Falls, der groessten Wasserfaelle nach den Niagara Falls und Magnetpunkt fuer Touristen. Waren wir bisher im ganzen Land meist die einzigen Reisenden, herrschte ploetzlich grosser Trubel. Gute Backpacker Hostels, Shops mit Touri Schrott und ein paar Touts auf den Strassen, ein bunter Misch Masch mit doch viel zu vielen Touristen.&lt;br /&gt;Die Victorie Falls sind einfach ein majestaetisches Wunder und ich aergere mich grade, habe ich meine Fotos im Hotel vergessen. Werden aber so bald als moeglich nachgeliefert!&lt;br /&gt;Ein grosses Angebot an Aktivitaeten bietet der Ort und so kam es das ich Premiere im Ultraleicht Fliegen hatte, Wahnsinn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zambia ist ein Ort zum laenger bleiben, aussen rauh und fad, innen voller Waerme und faszinierenden Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sitze ich in Harare, Hauptstadt des zerschundenen Zimbabwes, dem ich mich im naechsten Blog widmen werde. Bis dahin...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-8691237167782682472?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/8691237167782682472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/07/zambia-liebe-auf-den-zweiten-blick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8691237167782682472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8691237167782682472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/07/zambia-liebe-auf-den-zweiten-blick.html' title='Zambia - Liebe auf den zweiten Blick'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Smwt1w4d7pI/AAAAAAAAAG0/07RWlsdmQ8A/s72-c/P1020027.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-8217928714560467794</id><published>2009-07-13T07:31:00.000-07:00</published><updated>2009-07-13T07:38:06.136-07:00</updated><title type='text'>Unterwegs auf deutschen Hinterlassenschaften</title><content type='html'>Neben den vielen Negativ-Aspekten hat die kurze Zeit kolonialer Besatzung Tansanias durch die Deutschen bis heute auch ein paar gute Dinge hinterlassen. Die beiden Bedeutendsten haben meine Reise fuer rund eine Woche gestaltet. Von Dar es Salaam stieg ich mit Sahand und Paula auf die Central Line Zuglinie, einstmal bekannt unter dem Namen "Deutsch-Ostafrikanische Mittellandbahn", hin nach Kigoma. Fertiggestellt anno 1914 auf einer Strecke von 1400km, zieht sich die Linie vorbei an kurios anmutenden Bahnhoefen, durch staubtrockene Savannen sowie durch viele Doerfchen und Staedte. Ueber zwei Tage ratterten wir also in den altersschwachen Waggons mit gemaechlichen 40km/h durch die Landschaft, plauderten mit Soldaten und Reisenden aus ganz Ostafrika, unter anderem aus dem Kongo und Burundi. Immer wieder stoppte der Zug fuer afrikanische fuenf Minuten, was den Fahrgaesten Gelegenheit gibt, Handel zu treiben. Und dieser blueht bunt, stellt der Zug fuer etliche Doerfer den eigentlichen Marktplatz und Absatzmarkt dar. So wechslen Eimer voller Honig, Saecke mit Reis und Bohnen, Zuckerrohrstangen, geflochtene Koerbe oder gleich ein ganze Wohnzimmergarnitur den Besitzer. Unsere Mitreisenden aus dem krisengeplagten Kongo deckten sich mit allem erdenklichen Gut ein, ein kleiner Fingerzeig nur auf die Situation ueber der Grenze.&lt;br /&gt;40 Fahrstunden weiter und einen Rucksack weniger im Besitz erreichten Sahand und ich Kigoma. Paula, der ihr Rucksack aus dem Abteil vom Dach des fahrenden Zuges aus gestohlen wurde, stieg in Tabora aus und schlug den Rueckweg nach Mwanza ein.&lt;br /&gt;Kigoma behergte uns von dort an fuer ein paar Tage, in welchen wir auf unsere Weiterfahrt  mit dem naechsten Relikt warteten. Dieses ist ein Schiff deutscher Bauart aus dem Jahre 1915, in Deutschland konstruiert, gebaut und in Teile zerlegt, verschifft und per jenem Zug nach Kigoma gebracht. Dort wurde es auf dem Tanganyikasee zu Wasser gelassen, getauft auf den Namen “ Graf von Goetzen”. Als Handelsschiff mit den Anrainerstaaten gedacht, wurde es aufgrund des Weltkrieges  schnell zum Kriegsschiff umfunktioniert und schon bald von den Belgiern versenkt. Dazu muss gesagt werden, dass der Tanganyikasee mit 1400m Tiefe der zweittiefste See der Erde ist und die gute “Graf von Goetzen” nun auf dessen Grund lag. Nach dem Abzug der Deutschen wurde sie geborgen, sank jedoch vor Ankunft im sicheren Hafen noch einmal. Nach zweiter Bergung und leichten Reparaturen dient das Schiff, umgetauft auf M.V. Liemba,  seitdem dem Personen- und Frachtverkehr auf dem Tanganyikasee und verbindet Tansania mit dem Kongo, Burundi und Zambia.&lt;br /&gt;Zwanzig Zwischenstopps ueber zwei Tage, in denen kleine Boote, teils motorisiert, teils von Paddeln vorangebracht, an das Schiff andocken, dauert die Fahrt. Fuer diese Boote dient die Liemba, wie schon zuvor der Zug, als Marktplatz zum Warentausch und zugleich als Versorger mit Industrie- und Luxusguetern. Bei jedem Stopp stiegen Menschen ein und aus, alles ueber die kleinen Boote laufend. Im uebrigen mit an Bord waren 10 Soldaten alle mit Kalaschnikov bewaffnet. Der Steuermann verriet mir, dass ein Schwesterschiff der Liemba vor drei Jahren von kongolesischen Soldaten auf Schnellbooten attakiert wurde. Unter deren Beschuss geraten suchte das Schiff sein Glueck in der Flucht und konnte die marodierenden Soldaten mit Glueck abhaengen. Unsere Fahrt war zum Glueck wesentlich ruhiger und entspannt und so bin ich nun in Zambia angekommen. Zu diesem fuer mich neuen Land, schreibe ich dann naechstes Mal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-8217928714560467794?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/8217928714560467794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/07/unterwegs-auf-deutschen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8217928714560467794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8217928714560467794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/07/unterwegs-auf-deutschen.html' title='Unterwegs auf deutschen Hinterlassenschaften'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-5452035207253638974</id><published>2009-07-02T07:24:00.000-07:00</published><updated>2009-07-02T09:05:05.202-07:00</updated><title type='text'>Im Indischen Ozean</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhiuYLqI/AAAAAAAAAE8/sTE89LUiEos/s1600-h/P1010834.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353893227316915874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhiuYLqI/AAAAAAAAAE8/sTE89LUiEos/s320/P1010834.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhRLaGXI/AAAAAAAAAE0/-3M2bEzafsM/s1600-h/P1010820.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353893222606838130" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhRLaGXI/AAAAAAAAAE0/-3M2bEzafsM/s320/P1010820.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhPW5xOI/AAAAAAAAAEs/lJzWd-75xQA/s1600-h/P1010789.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353893222118180066" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhPW5xOI/AAAAAAAAAEs/lJzWd-75xQA/s320/P1010789.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhycQUiI/AAAAAAAAAFE/GzaLR3xS2kk/s1600-h/P1010835.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353893231535870498" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhycQUiI/AAAAAAAAAFE/GzaLR3xS2kk/s320/P1010835.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Pangani ist ein kleines Swahilidorf suedlich von Tanga, das uns vier Tage mit seinem Charm von Langsamkeit und Ruhe einlullte. Der einzige Verkehr besteht aus Fahrraedern und Dhows - traditionellen Segelbooten. In Zwei geteilt ist das Dorf vom Panganifluss, der hier in den Indischen Ozean muendet. Verbunden sind die beiden Ufer von einer alten, klapprigen Faehre. Von Meeresfruechten, Schnorcheln und Meer verwoehnt entschieden wir uns zur Weiterreise am fuenften Tag. Intensive Diskussionen gingen dieser Entscheidung voraus, Wagemut contra Dummheit. Denn ganz ohne sollte die geplante Ueberfahrt nach Zanzibar nicht werden, zumal sie auf einem Dhow stattfinden sollte. Diese sind groessere, einmastige Nussschalen, die weitgehend noch so sind wie schon bereits vor 1000 Jahren. Am fuenften Morgen also um 4:00h standen wir am Hafen. Das Boot jedoch war weniger gross und vertrauenserweckend als erhofft und auf unsre Frage nach Schwimmwesten gabs nur Schulterzucken von der Crew. Wozu auch? Auf unser Unbehagen ueber eventuell anstehendes Freischwimmen im Indischen Ozean hin, wurden noch rasch welche besorgt, wenngleich im Fall der Faelle auch das nur Kosmetik bedeute.&lt;br /&gt;Aber nun, wir hatten uns entschieden und da mussten wir wohl durch. Von den vorraussichtlich sechs Stunden Fahrtzeit bis Zanzibar sollte der Aussenbordmotor zu Beginn fuer Schwung sorgen, bevor das Segel allein regiert. Dumm nur das kurz nach Ablegen von der Kueste besagter Motor andere Plaene hatte und sich fuers Erste ins Reich der Traeume verabschiedete... Ahoi! Einen Hit von Heino ueber Schiffe, Madagsakar und die Pest an Bord im einen und sich erbrechende Frauen im anderen Ohr, sank die Stimmung schnell. Gegen Sonnenaufgang jedoch erwachte mit dem neuen Tag auch unser werter Motor zu neuem Leben. Neben der Seekrankheit der Frauen, profitierte auch unsere Moral sehr davon.&lt;br /&gt;Nach weiteren Stunden nunmehr friedlichen und entspannten Segelns, wir hatten nun Vertrauen in unser Boot und die humorvolle Crew, geschah das Highlight des Tages. Ein schnoerkelloser Suizid. Der kleinste Passagier des Dhows, ein seekrankes Huhn, hatte sich aus seinem Gefaengnis an Bord befreit. Waehrend die Crew noch diskutierte ob der Passagier einzufangen sei, machte das todesmutige Huhn kurzen Prozess, flatterte mit seinen kuemmerlichen Stummelfluegeln und landete nach imposantem Flug inmitten vom Indischen Ozean. Pech nur, dass das Festland nunmehr 50km zurueck lag. Huhn ueber Bord! Pole sana sagen die Tansaner in dieser Situation. Lediglich die Besitzerin der stolzen Henne war nicht sonderlich amuesiert von der willkommmenen Unterhaltung, so ein Huhn ist gutes Geld wert.&lt;br /&gt;Nach schliesslich sieben Stunden hiess es Land in Sicht. Mit einem Abenteuer mehr im Gepaeck wateten wir zwischen Seeigeln an Zanzibar an Land.&lt;br /&gt;Dort nach eineinhalb Tagen Pause, waren wir schnell muede vom sehr touristischen Treiben und suchten den Rausch der Grossstadt, Dar es Salaam, Hafen des Friedens. Wer dieser Stadt jenen Beinamen gegeben hat, dessen Verstand ruhte wohl auch in Frieden. Dar, von seinen Bewohnern liebevoll Bongo genannt, hat neben stundenlangen Staus und Mamas die auch nachts um vier noch Wali Maharage, Reis mit Bohnen, verkaufen, eher wenig Exotisches zu bieten. Dennoch bot es uns eine gute Basis zur Organisation der weiteren Reise. Diese naemlich geht in zwei Tagen mit dem Zug weiter nach Kigoma 1400km westlich am Tanganyikasee. Der Zug uebrigens stammt noch aus deutscher Kolonialzeit und steuert somit mit seinen kontinuierlichen 25kmh auf die 100 Jahre zu. Mehr dazu in ein paar Tagen.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-5452035207253638974?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/5452035207253638974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/07/im-indischen-ozean.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5452035207253638974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5452035207253638974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/07/im-indischen-ozean.html' title='Im Indischen Ozean'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SkzZhiuYLqI/AAAAAAAAAE8/sTE89LUiEos/s72-c/P1010834.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-1126937664161913767</id><published>2009-06-21T06:47:00.000-07:00</published><updated>2009-06-21T08:30:38.679-07:00</updated><title type='text'>unterwegs...</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RlftdU3I/AAAAAAAAAEc/rNZ43NrCGUI/s1600-h/P1010711.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349803111971902322" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RlftdU3I/AAAAAAAAAEc/rNZ43NrCGUI/s320/P1010711.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Usambara Mountains&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5Rlg4bvqI/AAAAAAAAAEk/ynu1CWO7UnU/s1600-h/P1010732.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349803112286371490" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 180px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5Rlg4bvqI/AAAAAAAAAEk/ynu1CWO7UnU/s320/P1010732.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Deutscher Uhrturm in Tanga&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RlKjhkXI/AAAAAAAAAEU/LfjCScHrZIQ/s1600-h/P1010681.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349803106293092722" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RlKjhkXI/AAAAAAAAAEU/LfjCScHrZIQ/s320/P1010681.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Familie in den Usambara Mountains&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RRE9-30I/AAAAAAAAAEE/JjgzWvFbGQU/s1600-h/P1010657.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349802761196068674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RRE9-30I/AAAAAAAAAEE/JjgzWvFbGQU/s320/P1010657.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RRFi7t6I/AAAAAAAAAEM/w8banN3DxEI/s1600-h/P1010661.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349802761351051170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RRFi7t6I/AAAAAAAAAEM/w8banN3DxEI/s320/P1010661.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RQldl6QI/AAAAAAAAAD8/B-KbkWCZu7M/s1600-h/P1010624.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349802752738715906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 180px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RQldl6QI/AAAAAAAAAD8/B-KbkWCZu7M/s320/P1010624.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RQZ_jLJI/AAAAAAAAAD0/5U8izKjlitY/s1600-h/P1010585.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349802749659917458" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 180px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RQZ_jLJI/AAAAAAAAAD0/5U8izKjlitY/s320/P1010585.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Eine Woche ist es her, dass ich endgueltig von Mwanza Abschied genommen habe. Bei Wein und Sonnenuntergang haben wir den letzten Abend auf den 'dancing rocks' einer unglaublich grossen Felsformation verbracht und den Blick auf den Viktoriasee genossen. Dann begann die Reise. Am Kilimanjaro vorbei bin ich zusammen mit Paula und Sahand, zwei Freunden aus Mwanza, nach Lushoto in die Usambara Mountains gefahren. Dort stehen die letzten noch existierenden Regenwaelder Tansanias. Ueber drei Tage wanderten wir Berge rauf und runter, durch den dichten Wald und ueber allzu viele Felder und Wiesen. Immer wieder von enormen Kinderscharen begleitet, die laermend wazungu, weisse, uns hinterherriefen. Denn die Kinder hatten die Lehre eines Sprichwortes gelernt das sagt, 'simba anauma, mzungu haumi', der Loewe beisst, der Weisse jedoch nicht. Neben Geschrei, wehen Beinen und traumhafter Landschaft haben wir uns knapp suedlich des Aequators zudem kraeftig den Arsch abgefroren. Zwei T-Shirts, Fliessjacke und Regenjacke, soviel Kleidung zugleich habe ich schon lange nicht mehr getragen, wobei ich damit in Deutschland wohl niemanden beeindrucken kann ;P&lt;br /&gt;Von dort aus dem kleinen Doerfchen Mtae auf einem Felsen in 1900m Hoehe trohnend, ohne Strom und Stress brachte uns um vier Uhr nachts ein Bus ueber die Gebirgspaesse langsam Richtung Ozean. Tanga. Nicht der zwickende String, sondern die zweitgroesste tansanische Hafenstadt, ist nun fuer zwei Tage mein zuhause. Ein wenig fuehle ich mich hier nach Deutschland zurueckversetzt. Viele alte noch aus deutscher Kolonialzeit stammende Bauten praegen das Stadtbild. Fachwerkhaeuser, Parks und grosse Standuhren in kaiserlich wihelministischem Stil. Verrueckte Welt. Verrueckte Welt war uebrigens auch in den Usambara Mountains. Aufgrund der fiesen Kaelte, die eigentlich gemaessigtes Klima heisst, wachsen dort Dinge wie Broccoli, Rhabarber und Erdbeeren. Schade nur dass die Saison fuer Erdbeeren schon im Januar war.&lt;br /&gt;Morgen dann geht es weiter an der Kueste lang und auf die Archipele im Indischen Ozean, bevor es wieder in den afrikanischen Kontinent hineingeht. Aber mehr dazu gibts naechstes mal. Karibuni tena!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-1126937664161913767?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/1126937664161913767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/06/unterwegs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/1126937664161913767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/1126937664161913767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/06/unterwegs.html' title='unterwegs...'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sj5RlftdU3I/AAAAAAAAAEc/rNZ43NrCGUI/s72-c/P1010711.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-7130145873201019976</id><published>2009-05-27T07:24:00.001-07:00</published><updated>2009-05-27T07:51:37.012-07:00</updated><title type='text'>Die Zeit ist reif</title><content type='html'>Wusch zappzarapp knallbummbaeng! Meine Zeit neigt sich dem Ende entgegen, was mir hier in Mwanza nun noch verbleibt ist mehr als beschaulich. Diese Woche ist die letzte in der ich noch offiziell auf der Arbeit bin, zehn Monate sind vorbei.&lt;br /&gt;So lang mir ein solcher Zeitraum erschien bevor ich hierher kam, so kurz ist er eigentlich weiss ich nun. In einer anderen Umgebung in neuem Kulturkreis und spannender Arbeit gibt es schlichweg so unendlich Vieles zu erkunden und entdecken, langweilig werden konnte es mir nie. Kein Wunder also, dass die Zeit wie im Rausch verfliegt. Dennoch so schnell sie vergeht, manche Woche schien gar nur aus Montag und Freitag zu bestehen, so lange kommt es mir doch vor seit ich Deutschland verlassen habe. Viele Erlebnisse und Erfahrungen kann ich nun mein nennen und fuehle mich um so vieles wertvolles bereichert. Das Leben in Tansania und Mwanza, meine Arbeit fuer Upendo Daima, die Jungs auf der Strasse, alles ist mir heimisch und vertraut geworden und mochte ich nicht mehr missen. Vor Deutschland hingegen fuerchte ich mich nun. Ein vertrautes und nunmehr doch so fremdes Land, das bald auf mich wartet. Vieles erscheint mir hier so fremd, wenn ich per Internet oder Telefon in die deutsche Heimat eintauche. Mein Kopf steckt hier in Afrika und fuehlt sich sichtlich wohl. Das Leben hier ist anders, es ist intensiv und nie habe ich das Gefuehl meine Tage mit blankem Nonsens zu fuellen. Vor Buerokratie, Odrnung, Zeitzwang und Verschlossenheit graut es mir. Doch wird Deutschland gewiss auch gute Seiten fuer mich bereithalten, die es wieder zu entdecken gilt.&lt;br /&gt;Diesen Freitag nun steht mein Abschied auf der Arbeit an, zwei Tage drauf von Freunden hier in Mwanza und dann, ja dann geht es los auf grosse Reise.&lt;br /&gt;Ein wenig Zeit verbleibt mir dann doch noch, grosses Glueck. Ein Auge lacht schon beim Gedanken auf die vielen Orte und Menschen die noch warten, bis ich am 18. September in Frankfurt aufpralle. Mein Weg fuehrt mich auf Schleifen nach Suedafrika, wo ich Karin, eine gute Freundin in Port Elizabeth besuchen werde. Das spannende jedoch wird der Weg sein, der mich durch Zambia, Zimbabwe, Mosambique und Swasiland fuehren wird. Fuer drei Monate ist die Strasse mein Zuhause, bis ich schliesslich, so hoffe ich zumindest, in Kapstadt ankommen werde und vom afrikanischen Winter in europaeischen Spaetsommer eintauchen werde. Bald also so hoffe ich werde ich viele spannende Berichte meiner Reise verfassen, denn als Allein-Reisender werde ich wohl Zeit genug dazu haben. Safari njema, gute Reise, so der Ausspruch auf Kiswahili, wuensche ich auch Euch allen beim Reisen durch den eigenen Alltag und Karibuni sana beim Verfolgen meiner eigenen Wege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-7130145873201019976?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/7130145873201019976/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/05/die-zeit-ist-reif.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7130145873201019976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7130145873201019976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/05/die-zeit-ist-reif.html' title='Die Zeit ist reif'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-8151980045812699819</id><published>2009-04-30T04:37:00.000-07:00</published><updated>2009-04-30T05:15:41.074-07:00</updated><title type='text'>Gender basierte Gewalt</title><content type='html'>Gender basierte Gewalt, eine von unzaehligen Begrifflichkeiten, die man vom Studium aus kennt. Vielleicht das eine oder andere Seminar dazu belegt. So abstrakt der Begriff kingt, so erlebt man ihn auch im Seminar. Dieses Wochenende wurde mir gezeigt was genau das aber bedeudet. Schon seit laengerem teile ich mein Haus mit einer tansanischen Familie. Isaac ist Nachtwaechter fuer ein Grundstueck von Upendo Daima, meiner Arbeitsstelle. Er wohnt mit seiner Lebensabschnittssgefaehrtin und fuenf seiner Kinder im Erdgeschoss. So sehr ich den Ausdruck Lebensabschnittsgefaehrtin ablehne so treffend jedoch ist er auf diese Konstellation. Die vermeintliche Mama naemlich ist seit mehreren Tagen nun nicht mehr im Haus, Isaac hat den gemeinsamen Abschnitt auf brutalst moeglichem Wege beendet. Was genau das heisst finde ich unangebracht hier im Blog zu schreiben, es ist jedoch niemandem zu wuenschen. Nach einer Stunde zaehem Kampf und Ringen um Porzellan und Menschenrecht haben Elena und ich es geschafft die Mama  und ihre noch nicht zerstoerten Besitztuemer fort zu bringen von Isaac. So sehr mich diese Erfahrung schockiert, so fand ich es umso frustrierender die Reaktionen der Menschen zu sehen. Beladen mit Hausrat auf dem Weg zum Taxi kam ein jeder und wollte wissen was denn los sei. Eigentlich eine gute Eigenschaft wenn Unrecht irgendwo passiert. Nur fasst es kaum ein Mann und nicht mal jede Frau als Unrecht auf, wenn eine Frau misshandelt wird. Frustrierende Aussichten dass sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft so bald wandeln wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-8151980045812699819?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/8151980045812699819/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/04/gender-basierte-gewalt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8151980045812699819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8151980045812699819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/04/gender-basierte-gewalt.html' title='Gender basierte Gewalt'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2670438720788337270</id><published>2009-04-10T03:07:00.000-07:00</published><updated>2009-04-10T03:43:33.808-07:00</updated><title type='text'>Im Fussballfieber</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sd8bDviixMI/AAAAAAAAADE/QPv0lJ9EWuE/s1600-h/Fanblock+fuer+Toto+Afrika+aus+Mwanza.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323003035690124482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sd8bDviixMI/AAAAAAAAADE/QPv0lJ9EWuE/s320/Fanblock+fuer+Toto+Afrika+aus+Mwanza.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Volles Haus beim Fussball ist wohl anderswo, der Toto Afrika Fanblock ;)&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sd8bDnX3E3I/AAAAAAAAAC8/i1hy7EcjaYA/s1600-h/Erstligafussball+in+Mwanza.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323003033497834354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sd8bDnX3E3I/AAAAAAAAAC8/i1hy7EcjaYA/s320/Erstligafussball+in+Mwanza.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Kurz vor Spielbeginn, die Bwana Afya, zu deutsch Marabus, halten das Feld besetzt&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fussballfieber bei Upendo Daima, das war vor rund zwei Wochen. Yanga eines der beiden grossen tansanischen Teams aus Dar es Salaam kam zum Erstligaspiel nach Mwanza. Schon seit langem wollte ich endlich mal die Erste Liga live erleben, die sonst nur uebers Radio und damit auf Swahili erlebbar ist. Grosse Freude also als ich von dem Match hoerte. Gemeinsam mit mehreren Workern von Upendo fuhren wir zum CCM Kirumba Stadium in Mwanza, einem alten Betonklotz, der einst zu Partei Zwecken erbaut wurde. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn, betraten wir mit unseren auf 2006 dotierten Eintrittskarten das Stadion, in dem rund 50 Menschen die Tribuenen fuer 15.000 Menschen besetzten. Etwa aehnlich viele Marabus, unwahrscheinlich haessliche Voegel, die fuer gewoehnlich den Muell auf den Sammelplaetzen fressen, machten es sich auf dem Spielfeld gemuetlich, auf dem kein einziger Spieler beim Aufwaermen zu sehen war. Aber wozu auch, Zeitangaben sind ja schliesslich flexibel. Im Endeffekt fing das Spiel 45 Minuten spaeter an. Pragmatisch eben. Wenn alle aufgewaermt und die Zuschauer auch da sind, geht es halt los. Vor nunmehr 3.000 Zuschauern und nur noch zwei verbleibenden Marabus, die restlichen sind wohl vor den mit Kalaschnikows bewaffneten Polizisten geflohen, ging das Spiel los. Dumm nur, dass es kurz zuvor so stark regnete, dass keine Spielfeldmarkierung uebrig blieb. Ein gutes Schirigespann muss damit wohl auch auskommen. So dauerte es keine 20 Minuten bis der erste der insgesamt zwei Elfmeter gepfiffen wurde, unter grobem Schaetzen wo der 16er wohl anfangen koennte. Der Toto Mwanza Torwart mit Glanzparade, nur um zwei Minuten spaeter ein Tor zu kassieren, geschossen vom gegnerischen Torwart. Dessen Abstoss flog auf direktem Wege ins Toto Mwanza Tor und siehe da, das Stadion jubelt. Zwei Drittel der Zuschauer naemlich waren keineswegs fuer ihr heimisches Team. Relevant sind Chelsea, Liverpool und Co., im tansanischen Fussball dann unterstuetzt man Yanga oder Simba, das andere starke Team aus Dar. Der Rest ist meist egal.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dennoch fiberten wir fleissig fuer Toto Mwanza, auch wenn das Spiel eher einer Comedie Buehne glich. Marabus die aufs Spielfeld fliegen, um das Geschehen besser betrachten zu koennen. Menschen die auf Motorraedern eine Runde ums Spielfeld drehen, oder auch das staendige Hinfallen der Spieler wegen eines Platzes der halb See zu sein schien. Dazu ein wenig Fussball.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Letztlich gewann Yanga mit 2:1 und ich war um eine interessante Erfahrung reicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2670438720788337270?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2670438720788337270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/04/im-fussballfieber.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2670438720788337270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2670438720788337270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/04/im-fussballfieber.html' title='Im Fussballfieber'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sd8bDviixMI/AAAAAAAAADE/QPv0lJ9EWuE/s72-c/Fanblock+fuer+Toto+Afrika+aus+Mwanza.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4107431261259488793</id><published>2009-03-25T08:11:00.000-07:00</published><updated>2009-03-25T09:02:05.882-07:00</updated><title type='text'>Globalisierung und andere Kuriositaeten</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUFAMWxdI/AAAAAAAAAC0/hpaPuuTJlUA/s1600-h/BILD1089.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5317154754992195026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUFAMWxdI/AAAAAAAAAC0/hpaPuuTJlUA/s320/BILD1089.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                                       &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gassen in Lamu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUE3622_I/AAAAAAAAACs/4gMmS0NoJlc/s1600-h/BILD0998.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5317154752771316722" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUE3622_I/AAAAAAAAACs/4gMmS0NoJlc/s320/BILD0998.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                             &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Anne und ich in Mombasa&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUE-Z5n9I/AAAAAAAAACk/APhJz0oRN6Y/s1600-h/BILD0981.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5317154754512134098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUE-Z5n9I/AAAAAAAAACk/APhJz0oRN6Y/s320/BILD0981.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                             &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Morgenspaziergang dreier Frauen in Burka, die hier Buibui, Spinne, heisst&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Waehrend ich schon ein wenig ueber Nairobi und damit meine Zeit in Kenya geschrieben habe, moechte ich diesmal ueber den Rest der Reise erzaehlen. In Mombasa habe ich Dennis, Kaja und ihre Schwester Anne getroffen und durchlebte fuer knapp 10 Tage ein wundervolle Koeln-Ostafrikanische Mischung. Mombasa, Kenyas zweitgroesste Stadt ist zu rund 95% muslimisch. An jeder Ecke stehen Moscheen, die Menschen haben einen arabischen Touch, das Essen ist indisch beeinflusst und die Globalisierung ist seit rund 400 Jahren im Gange. Da naemlich wurde die Stadt zum ersten Mal erobert, vom heutigen Armenhaus Europas, Portugal. Die Portugiesen brachten fleissig Porzellan mit und bauten eine huebsche Festung, Fort Jesus, ins Zentrum von Mombasa. Die fruehe Kolonie jedoch hielt sich nur fuer rund 100 Jahre, bis die Sultane von Oman in Dhows, kleinen Einmastseglern mit den Monsunwinden den Ozean hinunterschipperten. Sie besetzen die Stadt und siedelten sich in grosser Zahl an der ostafrikanischen Kueste an. Nach und nach vermischten sich die verschiedenen Bevoelkerungen und die Kultur der Swahili entstand. Swahili die Menschen von der Kueste, zugleich Geburtstaette des Kiswahili der lingua franca Kenyas und Tanzanias. Die restliche Geschichte ist bekannt. Englische Kolonialzeit, Unabhaengigkeit, heute. Und genau dort heute steht nun eine eindrucksvolle Stadt, voll mit Geschichte und vielen mal mehr mal weniger wunderbaren Zeugnissen einer vergangenen Zeit. Nach ein paar Tagen fuhren wir gemeinsam nach Lamu, einer kleinen Insel nahe der somalischen Grenze, im Bus bewacht von zwei schlaefrigen Soldaten, dessen einer Gewehrlauf gruendlich mit Kaugummi versiegelt war. Lamu ist der wohl eindrucksvollste Ort der Swahili Kultur und versetzte uns in ein charmantes Mittelalter zurueck mit seinen kleinen Gassen, vielen Dhows und rund 3000 Eseln.&lt;br /&gt;Zurueck in Mombasa staunten wir nicht schlecht als in einem Club dann Modern Talking lief, Kulturexport vom feinsten. Ein letzter kleiner Schnipsel, Malindi. Hafenstadt und Urlaubsparadies fuer Bella Italia. Pizzeria und Gellateria. Appartemiento zu vermieten und Cappuccino frappe. Wie also gruessten uns Weisse die kenyanischen Kinder? Ciao! Genau...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4107431261259488793?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4107431261259488793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/globalisierung-und-andere-kuriositaeten.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4107431261259488793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4107431261259488793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/globalisierung-und-andere-kuriositaeten.html' title='Globalisierung und andere Kuriositaeten'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/ScpUFAMWxdI/AAAAAAAAAC0/hpaPuuTJlUA/s72-c/BILD1089.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-6754082377808466410</id><published>2009-03-14T02:17:00.000-07:00</published><updated>2009-03-14T02:55:13.098-07:00</updated><title type='text'>Geschichten aus Nairobi</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.kenyanview.com/images/IMG_0865_Nairobi_skyline.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 778px; CURSOR: hand; HEIGHT: 583px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.kenyanview.com/images/IMG_0865_Nairobi_skyline.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Foto: Blick auf Nairobi vom Kenyatta Conference Center, dem Wahrzeichen der Stadt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nairobi, von vielen Einwohnern auch liebevoll 'Nairobbery' genannt ist die Metropole Ostafrikas. Eine gigantische Mega-City mit unezaehligen Skylinern, vibrierender Kultur, Vielfalt und Gewalt. Extremer Reichtum und extreme Armut wohnen Tuer an Tuer. So krass wie hier gibt es kein Wohlstandsgefaelle in einer anderen Stadt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Erst vor rund 100 Jahren aus dem Sumpf gestampft hat sich die Stadt in rasantem Tempo entwickelt und umgibt mich mit dem Gefuehl zurueck in Europa zu sein. Die Menschen sind busy und schnellen Schrittes unterwegs, der Verkehr schlaengelt sich durch die engen Strassen, staendig nah am totalen Kollaps. Staus koennen Stunden dauern. Dafuer haben viele der Matatu-Minibusse eingebaute Flachbildfernseher. Nairobi ist Schmelzpunkt aus Alt und Neu.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;An meinem zweiten Tag habe ich unfreiwillig Einblick erhalten ins aktuelle Geschehen der Stadt. Unterwegs in einem der Matatus auf dem Rueckweg ins Stadtzentrum, stockte der Verkehr wie so oft. Durch die Fenster sah ich hunderte schwerbewaffnete Polizisten am Rande eines Rugbyfeldes. Demonstranten kamen alsbald ins Sichtfeld. Augenblicklich flogen Steine. Nicht jedoch auf die Polizisten, sondern auf den Verkehr, die Autos und somit uns. Unser Matatu wurden von einigen Steinen getroffen und hatte sicher so manche Beule mehr danach. Zu unserem Glueck waren wir aus dem Kessel so schnell wieder raus, wie wir hineingeraten waren, der Verkehr floss weiter. Ein eskalierendes Rugby-Spiel? Was war los? Die anderen Passagiere gucken verdutzt. Am naechsten Morgen in der Zeitung dann die Antwort:&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie in so vielen grossen Staedten spielt auch hier Gewalt eine grosse Rolle. Die 'Mungiki-Sekte', eine Mafia-aehnliche Organisation etwa erpresst Schutzgelder und steht fuer organisiertes Verbrechen. Offensichtlich ueberfordert von der Situation hat die Polizei in den letzten Monaten rund 500 Menschen erschossen. Bei Verdacht bestehender Zugehoerigkeit zu 'Mungiki' haben Polizisten ihre Opfer auf der Flucht erschossen oder gar ganz gezielt hingerichtet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor sechs Tagen nun, drei Tage bevor ich nach Nairobi kam, wurden zwei kenyanische Menschenrechtler, die aktiv gegen die Polizei mobil machten, auf offener Strasse erschossen, waehrend sie im Stau standen. Wer dahinter steckt laesst sich mutmassen. Deren Tod loeste augenblicklich massive Studentenproteste aus. Die Polizei jedoch goss Oel ins Feuer, als sie waehrend der Demos einen Studenten erschoss. Seitdem herrscht in Teilen der Stadt Chaos. Steine fliegen, Geschaefte werden gepluendert, Passanten verpruegelt. Nairobi macht seinem Namen wieder alle Ehre. &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mittlerweile habe ich die Mega-City verlassen und bin nun an der wunderschoenen Kueste in Mombasa und geniesse schoene Urlaubstage mit Dennis, seiner Freundin und deren Schwester, die fuer zwei Wochen aus Deutschland hierher gekommen sind. Ein interessantes Plakat in der arabischen Altstadt habe ich auch schon gesehen: ''Stand up Muslim Army! Defend Gaza!'' Die Welt bleibt spannend so scheint es.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-6754082377808466410?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/6754082377808466410/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/geschichten-aus-nairobi.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/6754082377808466410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/6754082377808466410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/geschichten-aus-nairobi.html' title='Geschichten aus Nairobi'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4599108860044880821</id><published>2009-03-10T08:51:00.000-07:00</published><updated>2009-03-10T09:02:11.867-07:00</updated><title type='text'>Kontinent meistbietend zu verkaufen</title><content type='html'>Trifft die Weltwirtschaftskrise eigentlich auch Afrika?&lt;br /&gt;Dazu werde ich heute nichts selber schreiben und stattdessen einen Artikel der 'taz' online stellen, der das bestaetigt, was ich in Tanzania mitbekomme von alldem:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tröstende Worte hatte IWF-Chef Dominic Strauss-Kahn für die Finanzminister und Funktionsträger aus Afrika in der tansanischen Hafenstadt nicht übrig: "Auch wenn es gedauert hat, bis die Krise Afrika erreicht hat: Sie kommt, und ihre Folgen werden schwer sein." Strauss-Kahn sprach seine Warnung auf dem Gipfeltreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus, der am Dienstag in Daressalam begann. "Afrikas Aufschwung wird enden, Millionen werden erneut verarmen", sagte der IWF-Chef. Schon die bislang befürchtete Halbierung des afrikanischen Wirtschaftswachstums auf 3 Prozent sei kaum zu halten, so Strauss-Kahn. &lt;/span&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" class="artikeltext"&gt; Vor allem Afrikas reichere Nationen spüren die Krise schon seit Monaten. Händeringend suchen Regierungen nach neuen Einnahmequellen - und haben eine der letzten begehrten Ressourcen entdeckt, die ihnen noch zum Verkauf bleibt: Land. Weil Erz- und Ölpreise gesunken sind, Investoren und Touristen ausbleiben und afrikanische Auswanderer immer weniger Geld aus dem Ausland nach Hause überweisen können, klingen die Angebote vor allem aus Asien und Arabien immer attraktiver. Schon in wenigen Wochen wird der saudische Konzern Hadco auf seinen Feldern im Sudan die erste Ernte einfahren. Gemüse, Weizen und Viehfutter von 10.000 Hektar Land sollen helfen, den seit Jahren steigenden Bedarf an Lebensmitteln in Saudi-Arabien zu decken. Für das Land an den fruchtbaren Bänken des Nils hat Hadco unbestätigten Informationen zufolge 95 Millionen US-Dollar Pacht an die Regierung in Khartum gezahlt - und mehr Geld soll folgen. Sudans Regierung hat den Golfstaaten angeblich bereits 900.000 Hektar bestes Farmland zugesagt, für 99 Jahre Pacht. Offiziell will das in Khartum freilich niemand bestätigen. Denn der Verkauf von Ackerland an ausländische Investoren ist bei den Bürgern, fast überall in Afrika überwiegend Kleinbauern, nicht sonderlich beliebt. Am höchsten hinaus will der koreanische Mischkonzern Daewoo, der auf Madagaskar Futtermais und Ölpalmen anbauen will. 1,3 Millionen Hektar hat die Regierung des bettelarmen Inselstaats dafür bereitgestellt. In Kenias Tana-Flussdelta sollen 40.000 Hektar Land an den Golfstaat Katar verpachtet werden - zum Anbau von Früchten und Gemüse. Ein Viertel Ersparnis gegenüber dem Weltmarktpreis erwarten die Regierungen, die mit den Verpachtungen praktisch ihr Hoheitsgebiet erweitern. Von "Neokolonialismus" sprechen denn auch Kritiker wie der britische Umweltschützer George Monbiot. "Früher haben die reichen Nationen Kanonenschiffe und Glasperlen eingesetzt, heute sind es Anwälte und Scheckbücher", so Monbiot. "Der Westen will sich mit aller Kraft vor der drohenden Nahrungsmittelkrise retten, auch wenn das heißt, das Menschen anderswo verhungern werden."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-style: italic;" class="artikeltext"&gt; Doch diese Kritik teilen nicht alle. Der Nahrungsmittelexperte des UN-Umweltprogramms, Christian Nellemann, betont, es führe kein Weg daran vorbei, die vorhandenen Ackerflächen besser zu bewirtschaften. "Wir müssen auch verhindern, dass mehr als die Hälfte aller geernteten Güter bei Transport und Lagerung verloren gehen", so Nellemann. "Aber wir müssen auch die Ernteerträge erhöhen, wenn wir angesichts des Bevölkerungswachstums die drohende Hungerkrise aufhalten wollen." &lt;/p&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" class="artikeltext"&gt; Mary Fosi, Staatssekretärin in Kameruns Umweltministerium, bettelt förmlich um Investoren: "Hauptsache, jemand entwickelt unsere Landwirtschaft." Natürlich wäre es schöner, wenn Kamerun Unterstützung beim Aufbau seiner eigenen Landwirtschaft bekäme, sagt Fosi. "Aber wir können es uns eben nicht aussuchen."&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4599108860044880821?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4599108860044880821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/kontinent-meistbietend-zu-verkaufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4599108860044880821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4599108860044880821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/kontinent-meistbietend-zu-verkaufen.html' title='Kontinent meistbietend zu verkaufen'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-7471470739958890083</id><published>2009-03-01T04:10:00.000-08:00</published><updated>2009-03-01T04:39:55.929-08:00</updated><title type='text'>Vodacom - Pamoja Daima</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sap78L_7H8I/AAAAAAAAACc/OewJvOie9Sw/s1600-h/BILD0856.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sap78L_7H8I/AAAAAAAAACc/OewJvOie9Sw/s320/BILD0856.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5308191384752824258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                                          Foto: Die Jungs des BHH mit selbsthergestell-&lt;br /&gt;                                             ten Lehm Handys.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vodacom - Pamoja Daima. So der Werbeslogan einer der drei grossen Mobilfunkkonzerne Tansanias. Das Handy ist angekommen. Ein jeder der es sich irgendwie leisten kann telefoniert simst oder protzt mit polyphonem Sound. Handys als Stellungssymbol und als Kommunikationsmittel, ein Bombengeschaeft fuer die Konzerne. Zwischen diesen herrscht ein harter Wettkampf um die Aufteilung des Marktes, der im alltaeglichen Stadtbild wunderbar zu beobachten ist. Reklametafeln, umherfahrende Autos mit monstroesen Lautsprechern aufs Dach montiert, die Botschaft des noch besseren und billigeren Empfanges in jeden Winkel tragend. Besonderes Schmankerl ist das Anstreichen von Hausfassaden oder auch Daechern. Tigo laesst Haeuser in tiefem Blau erstrahlen, Vodacom fokussiert sich auf die Daecher und Zain liebt knalliges Pink. Manches Haus tanzt gar auf jeder Hochzeit und jede Wand preist in einer anderen Farbe. Manche Staedte sehen mittlerweile unfreiwillig aeusserst komisch aus. So war eine Grenzstadt in Uganda zu Kenya gaenzlich im Zain Pink angestrichen. Jedes Haus, jedes Tor, alles pink. Ergaenzend gab es Uniformpflicht fuer die unzaehligen Fahrradtaxis. Eine Weste mit Zain Logo in pinker Farbe, herrlich.&lt;br /&gt;Auch interessant ist der Anblick der in den Staedten gestrandeten Massai. Traditionell gekleidet in gesteppte rot-lila Decken, ueberdimensioniertem Ohrloch und Langmesser sowie einer Art Keule, jedoch ein Handy in der Hand und froehlich am plaudern.&lt;br /&gt;Die Kommunikationsrevolution ist laengst in Afrika angekommen. Tradition und Moderne verschmelzen allmaehlich, ein Kontinent im Wandel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-7471470739958890083?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/7471470739958890083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/vodacom-pamoja-daima.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7471470739958890083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7471470739958890083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/vodacom-pamoja-daima.html' title='Vodacom - Pamoja Daima'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/Sap78L_7H8I/AAAAAAAAACc/OewJvOie9Sw/s72-c/BILD0856.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-8910551032151527472</id><published>2009-03-01T03:28:00.000-08:00</published><updated>2009-03-01T04:07:40.743-08:00</updated><title type='text'>Mitumba, skurriler Second Hand aus dem Westen</title><content type='html'>Saba Saba das ist das allsonntaegliche Geschehen auf dem riesigen Kleidungsmarkt in Mwanza sowie vielen anderen Staedten und Doerfern. Gehandelt wird Mitumba, Second Hand Kleidung aus Europa, Australien oder Amerika. Was bei uns im Rot-Kreuz Kontainer endet, beginnt hier nochmal von vorne. Das Prinzip funktioniert gut, die meisten Menschen greifen neben dem traditionellen Kanga auf die Mitumba Kleidung zurueck.&lt;br /&gt;Wie so oft allerdings haben unsere vermeintlichen Wohltaten fuer die Armenhaeuser dieser Welt auch erhebliche Schattenseiten. Ist der Transport von unzaehligen Kontainern mit Kleidung ein lukratives Geschaeft fuer europaeische Logistikunternehmen, so kann davon hier kaum die Rede sein. Einst hatte Tansania eine gut funktionierende Textilindustrie, in jenen Zeiten vor der Kleider-Mildtaetigkeit.  Heute liegt diese in den meisten Teilen des Landes Brach, der Grund dafuer ist Konkurrenzunfaehigkeit. Die zum Spottpreis hierhergeschleuderte Ware, kann nicht einmal trotz sehr geringer hiesiger Loehne unterboten werden. Das Resultat ist geringe Nachfrage, der Kunde kauft billig.&lt;br /&gt;Ganz schwarz malen wiederrum moechte ich nun nicht, viele Menschen tragen qualitativ gute Kleidung fuer geringes Geld und der Handel mit Mitumba verschafft vielen kleinen Haendlern Arbeit und somit Einkommen. Ein zweischneidiges Schwert soweit.&lt;br /&gt;Zweifelsohne das Beste jedoch an Mitumba ist hier nur fuer unsereins, kommend aus dem Westen ersichtlich. Die komischten T-Shirt Aufschriften, von Abitur 2003, dem SV Hintertupfingen Fussballtrikot oder auch Pokemon schnapp sie dir alle!&lt;br /&gt;Meine beiden Highlights waren ein T-Shirt mit der Aufschrift 'Mir stinken die Linken'... woher kommt sowas bloss? sowie diese Woche eine Frau in der Stadt im schicken Dress, dazu ein Shirt von 'Die Sendung mit der Maus'... Der Kleiderkontainer laesst gruessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-8910551032151527472?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/8910551032151527472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/mitumba-skurriler-second-hand-aus-dem.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8910551032151527472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/8910551032151527472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/03/mitumba-skurriler-second-hand-aus-dem.html' title='Mitumba, skurriler Second Hand aus dem Westen'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-3970590541853980840</id><published>2009-02-23T07:50:00.000-08:00</published><updated>2009-02-23T08:10:44.333-08:00</updated><title type='text'>Africa Cup of Nations</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SaLKQHIZGfI/AAAAAAAAACU/x1BsVULrxn4/s1600-h/bibi-mtanzania.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 281px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SaLKQHIZGfI/AAAAAAAAACU/x1BsVULrxn4/s320/bibi-mtanzania.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306025689136830962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am afrikanischen Fussball da gibt es einige tolle Dinge. Zum einen ist das ganze ansehnlicher als so manches europaeische defensiv-Gekicke, naemlich wunderbar offensiv. Schwalben, Faulen, Meckern, wozu denn? Man ist hart im Nehmen. Zum Anderen findet der Africa Cup of Nations, das Pendant zur EM nicht alle vier Jahre, sondern jedes Jahr statt.&lt;br /&gt;Gestern war Anpfiff in der Elfenbeinkueste und zum Ersten Mal in der Cup Geschichte auch fuer die Taifa Stars aus Tansania.&lt;br /&gt;Leider gabs sogleich eine 1:0 Pleite gegen Senegal, aber noch ist ja lange nicht Schluss. Am Donnerstag werden wir in Pasiansi ein wenig Deutsche Fankultur einfuehren, nachdem wir gestern schon die Einzigen mit Nationalflagge waren. Mit Trommel, Trikot und Schminke bewaffnet, wird es spannend wer die Zuschauer unterhalten wird, das Spiel oder die verrueckten Wazungu... Karibuni auch in Deutschland zum Schauen und Anfeuern 'unseres' Teames ;) das haben sie nach dem Start nun auch noetig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-3970590541853980840?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/3970590541853980840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/02/africa-cup-of-nations.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3970590541853980840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3970590541853980840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/02/africa-cup-of-nations.html' title='Africa Cup of Nations'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SaLKQHIZGfI/AAAAAAAAACU/x1BsVULrxn4/s72-c/bibi-mtanzania.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-5101815333635850487</id><published>2009-02-21T02:03:00.000-08:00</published><updated>2009-02-21T02:40:58.076-08:00</updated><title type='text'>Welche Hautfarbe hast du eigentlich?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SZ_X0lJ636I/AAAAAAAAACM/rZVq7OrGdTE/s1600-h/haut.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SZ_X0lJ636I/AAAAAAAAACM/rZVq7OrGdTE/s320/haut.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305196184392621986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;''Welche Hautfarbe habe ich eigentlich?'' Ist doch ganz klar, weiss. Oder etwa nicht?!&lt;br /&gt;Diese Frage stellten Schueler einer Freundin, nachdem sie im Unterricht diskutiert hatten welche Hautfarbe ein Afrikaner denn so hat. Schwarz? Naja so ganz schwarz ist es ja nun nicht, wohl eher braun so der Konsens zwischen Lehrer und Schuelern. Auf die Frage was die Hautfarbe der vermeintlich Weissen denn sei, jedoch war der Lehrer und auch meine Freundin ratlos. Ganz weiss sind wir schliesslich nicht, aber fuer braun reicht es genau so wenig. Doch einer muss es doch wissen, ein Traeger ebenjener Farbe. Doch waren die Schueler verbluefft von der Freundin keine klare Antwort zu erhalten. ''Du musst doch wissen welche Farbe deine Haut hat! Das ist doch dein Koerper, interessierst du dich etwa nicht fuer ihn?''&lt;br /&gt;Doch auch ich weiss keine Antwort. Beim Diskutieren dann fiel uns etwas ein: Im guten alten Wasserfarben-Malkasten da gibt es doch eine Farbe, die von unserer Haut. Doch was stand da gleich geschrieben? Der Name jener Farbe so der Malkasten, lautet Hautfarbe...&lt;br /&gt;Ob das die Frage der Schueler wohl beantwortet? Manchmal so scheints beisst der Hund sich in den Schwanz...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-5101815333635850487?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/5101815333635850487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/02/welche-hautfarbe-hast-du-eigentlich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5101815333635850487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5101815333635850487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/02/welche-hautfarbe-hast-du-eigentlich.html' title='Welche Hautfarbe hast du eigentlich?'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SZ_X0lJ636I/AAAAAAAAACM/rZVq7OrGdTE/s72-c/haut.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2874930187828398839</id><published>2009-02-08T02:20:00.000-08:00</published><updated>2009-02-11T08:10:56.132-08:00</updated><title type='text'>Reise in die Vergangenheit</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SZL4NzMwAzI/AAAAAAAAACE/5kYO-xzsP9w/s1600-h/bim.bmp"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301572627334169394" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 241px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SZL4NzMwAzI/AAAAAAAAACE/5kYO-xzsP9w/s320/bim.bmp" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Woche war ich mit Peter einem unserer Worker fuer die Arbeit unterwegs. Wir brachten drei unserer Jungen nach langer Ruecksprache zu ihren Familien zurueck, fernab von Mwanza in kleinen Doerfern. Unterwegs auf Schiffen, Booten und Boetchen, Motorraedern, Fahrraedern, Trikes, Jeeps, Bussen oder zu fuss erreichten wir die entlegenen Orte am oder im Viktoriasee. Zwar gerademal 150 bis 250 km von Mwanza entfernt brauchten wir fuer beide Wege ganze vier Tage. Erstmals sah ich auf unserer Reise, das Tansania in dem bei weitem die meisten Menschen leben. Lediglich rund 10% der Bevoelkerung leben in urbanen Regionen. Auf dem Lande leben die meisten Menschen von Subsistenzwirtschaft. Medizinische Versorgung ist selten, die Stromversorgung betraegt ganze 3%. Alles war sehr sehr anders als das was ich vom doch recht weit entwickelten Mwanza gewohnt war und erstmals wurde ich mit Armut jenseits von bettelnden Strassenkindern konfrontiert.&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz gibt es in den Staedten eine Hand voll Menschen, die es zurueck zieht zum Leben im Dorf und zum Bauerndasein.&lt;br /&gt;Die Reaktionen der Familien zu denen wir reisten waren sehr unterschiedlich auf das ploetzliche Auftauchen eines lange verschollenen Kindes. Gleichmut bis zur fassunglosen Freude. Eines aber war stets gleich, ein Weisser im Dorf, das ist eine Seltenheit. Staunen, Starren, Rufen. Von manchen wurde ich sogar nicht Mzungu, Weisser, gerufen, mangels Vergleich wohl als Mwarabu, Araber oder auch Mchina, Chinese eingestuft.&lt;br /&gt;Deutlich laenger als geplant wurde unsere Reise durch die typische Eigenort unserer Jungs. Am Viktoriasee gibt es zwei recht weit voneinander entfernte Orte, Kome ein Insel und Nkome Festland. Zwei der Jungs kamen angelblich aus Nkome, fuer dessen Erreichen wir auch bezahlt hatten. Statt anstatt 20 Stunden Schifffahrt, war die Reise schon nach vier Stunden vorbei als James uns beim ersten Stopp an Kome mitteilte, hier sei sein Zuhause. Der Weg von Kome nach Nkome schliesslich dauerte mehr als einen Tag.&lt;br /&gt;Ein anderer Junge wollte seit langem zur Bibi, seiner Oma in Muganza einem elend kleinen Dorf. Dort endlich angekommen dann fiel ihm ein, bei Mama ist es doch am besten. Die jedoch lebt in genau entgegengesetzter Richtung, aus der wir uebrigens auch kamen...&lt;br /&gt;Aber was solls, ich reise ja gern und sah eine Menge rund um den See, Peter jedoch nahms nicht so locker und war mal garnicht typisch tansanisch entspannt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2874930187828398839?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2874930187828398839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/02/reise-in-die-vergangenheit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2874930187828398839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2874930187828398839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/02/reise-in-die-vergangenheit.html' title='Reise in die Vergangenheit'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SZL4NzMwAzI/AAAAAAAAACE/5kYO-xzsP9w/s72-c/bim.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-6430881928071689469</id><published>2009-01-17T03:57:00.000-08:00</published><updated>2009-01-17T04:23:26.897-08:00</updated><title type='text'>Brick in the wall</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SXHNNsPr2pI/AAAAAAAAAB8/PvGc2AgpKVg/s1600-h/BILD0252.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 226px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SXHNNsPr2pI/AAAAAAAAAB8/PvGc2AgpKVg/s320/BILD0252.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292236672235985554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SXHMyKMrXlI/AAAAAAAAAB0/1jFk_wlifwc/s1600-h/BILD0264.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 232px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SXHMyKMrXlI/AAAAAAAAAB0/1jFk_wlifwc/s320/BILD0264.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5292236199240097362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal gibt es ein wenig Neues von der Arbeit. Schon vor Weihnachten habe ich mit den Jungs ein Projekt gestartet in dem wir zwei Mauern, die das Center umgeben gestalten wollen. Die beiden Bilder stehen unter dem Motto ''Leben auf der Strasse'' sowie ''Leben im Center''. Hintergedanke war eine Moeglichkeit zu bieten das Erlebte auf diese Weise aufarbeiten zu koennen. Die Jungs sind tatsaechlich voll bei der Sache und zeigen sich sehr kreativ und konzentriert wie sonst kaum. Das Resultat wird es in ein bis zwei Wochen dann hier zu sehen geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-6430881928071689469?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/6430881928071689469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/brick-in-wall.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/6430881928071689469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/6430881928071689469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/brick-in-wall.html' title='Brick in the wall'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SXHNNsPr2pI/AAAAAAAAAB8/PvGc2AgpKVg/s72-c/BILD0252.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-1125113336350676408</id><published>2009-01-11T06:38:00.001-08:00</published><updated>2009-01-11T06:41:35.695-08:00</updated><title type='text'>Die Post ist da!</title><content type='html'>Ein ganz ganz grosses Dankeschoen an alle lieben Koelner fuer das fantastische Paeckchen. Ich habe mich riesig gefreut und durchlebe nun fleissig jeden Morgen den Advent. Danke fuer all die Leckereien, die ich sonst vermisse, mein Essensplan war nie so reichhaltig ;) und auch fuer die Gruesse und Briefe und dass Ihr an mich gedacht habt. Asanteni sana! Nimefurahia kabisa!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-1125113336350676408?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/1125113336350676408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/die-post-ist-da.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/1125113336350676408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/1125113336350676408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/die-post-ist-da.html' title='Die Post ist da!'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-5059473219244123646</id><published>2009-01-11T06:11:00.000-08:00</published><updated>2009-01-11T06:20:24.511-08:00</updated><title type='text'>Haengengeblieben</title><content type='html'>Kurz und knapp habe ich Neues zu sagen. Mein Rueckflug im April faellt aus, Emirates ist pleite. Ich stecke fest, tief in Afrika, verdammt auf den naechstmoeglichen Ersatzflug im September zu warten. Ich kann rein garnichts dafuer, mein Kopf hat sich unabhaengig gemacht und entschlossen, er sei noch nicht fertig hier und wolle etwas laenger bleiben.&lt;br /&gt;Seit rund zwei Wochen ist es offiziell, Upendo haelt mich gerne noch was da, weltwaerts Verlangerung ist im Gange, und mein lieber Jonas ist mein Kollaborateur in Koeln, um meine Beurlaubung zu verlaengern. Auch wenn ich mich schon auf meine Rueckkehr nach Deutschland freue, so war mir der April ploetzlich zu nah, acht Monate waren einfach noch zu kurz. Fuer den September aber gibts mein Ehrenwort, auch Emirates haben dem zugesagt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-5059473219244123646?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/5059473219244123646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/haengengeblieben.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5059473219244123646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/5059473219244123646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/haengengeblieben.html' title='Haengengeblieben'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2712934475454092077</id><published>2009-01-11T05:55:00.000-08:00</published><updated>2009-01-11T06:25:12.488-08:00</updated><title type='text'>Korruption im eigenen Wohnzimmer, Klappe die zweite!</title><content type='html'>Wie jede Geschichte, so hat auch diese eine zweite Seite und die andere Haelfte des Kuchens habe ich vorgestern bekommen. Frustiert von den Neuigkeiten ueber Skha, schrieb ich vielleicht komme sie ja doch noch zurueck, ohne recht daran zu glauben. Am Morgen meines Geburtstages gab es dann das erste Geschenk per sms. Skha, die schreibt sie komme abends zuhause an. Und tatsaechlich kam sie nachts bei mir in Mwanza an. Am naechsten Tag haben wir dann gesprochen und ich fragte sie nach dem Geld. Zuvor beschwerte sie sich darueber von Agrepina bei Kate, der amerikanischen Gruenderin des Amani Girl's Home, angeschwaerzt worden zu sein. Agrepina habe ihr gesagt, Skha komme nie zur Arbeit, und die Maedchen im Center bekaemen kein Essen, weswegen sie tagsueber auf die Strasse betteln gingen. Beides ist Unfug. Das Amani Girl's Home kenne ich und zu Essen gibt es dort genug und keines der Maedchen ist auf der Strasse zum betteln. Auch ist Skha regelmaessig zur Arbeit gegangen. Jedenfalls erklaerte Skha sich so, dass ihr Gehalt gestrichen wurde und nach ihrer Rueckkehr aus Zimbabwe kein Geld auf ihrem Konto ist. Ueber die Anschuldigung 6 Millionen veruntreut zu haben, war Skha sehr erstaunt. Sie koenne jede Ausgabe nachweisen, alles sei dokumentiert. Agrepinas These war, Skha habe beim Kauf des Dala Dala anstatt der erhaltenen 11 Millionen lediglich 6 fuer den Kauf bezahlt. Der Kaufvertrag aber ist auf 11 Millionen dotiert und den obligatorischen dritten Zeugen des Kaufes gebe es, der die Zahlsumme von 11 Millionen bestaetigen kann, so Skha. Auch unsere Mieteinnahmen seien im Center angekommen. Agrepina koenne das nicht nachvollziehen. Sie war seit einem halben Jahr abwesend aufgrund von Schwangerschaft. Ich erinnere mich, dass Skha oefters gleich nach dem Erhalt des Mietgeldes in der Stadt Lebensmittel fuers Center kaufen ging.&lt;br /&gt;Was also ist dran? Klingt nach einer schlechten Talk Show, nur lustig ists nicht. Eines zumindest ist klar, naemlich das Skha, Aldrian und auch ich puenktlich zum Monatsende aus dem Haus geworfen werden. Nun haben wir noch drei Wochen eine andere Wohnung zu finden. Auch unsere beiden Nachtwaechter, die fuer die Sicherheit vom Amani Girl's Home angestellt waren, hat Kate von den USA aus fristlos entlassen. Besten Dank auch, Arbeitsschutz scheint halt doch nur in den Staaten zu gelten, hier kann man sich dann auffuehren wie man will, nicht wahr Kate?!&lt;br /&gt;Skha hat Kate in ihrer Beschreibung in keinem guten Licht stehen gelassen. Auch Marga, meine Chefin und Gruenderin von Upendo Daima, hat Kate in keiner guter Erinerrung. Diese haben einst zusammengearbeitet. Kate war Koordinatorin des Centers Upendo Daima Girls, hat sich dann aber abgestalten und den Namen in Amani Girl's Home gewandelt, ihr Center und niemandes sonst.&lt;br /&gt;Was davon nun zu halten ist, muss wohl jeder fuer sich selbst wissen. Ich denke mir nur, dass wenn Skha solche Mengen Geld veruntreut haben soll, waere sie wohl kaum aus Zimbabwe zurueckgekehrt. Ende der Daily Soap fuer heute.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2712934475454092077?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2712934475454092077/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/korruption-im-eigenen-wohnzimmer-klappe_11.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2712934475454092077'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2712934475454092077'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/korruption-im-eigenen-wohnzimmer-klappe_11.html' title='Korruption im eigenen Wohnzimmer, Klappe die zweite!'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2962068981740068323</id><published>2009-01-06T23:35:00.000-08:00</published><updated>2009-01-07T00:03:15.337-08:00</updated><title type='text'>Korruption im eigenen Wohnzimmer?</title><content type='html'>Heute Morgen gab es eine vermeintlich schlechte Nachricht. Skha und Aldrian meine beiden Mitbewohner waren vor rund einem Monat nach Hause nach Zimbabwe gefahren. Nun seit einigen Tagen warte ich zu Hause und deren Kollegen auf der Arbeit auf die beiden. Keine Spur bisher, auf keine Sms gab es eine Antwort die ganze Zeit ueber. Heute Morgen dann kam Sister Agrepina und klopfte an meine Tuer. Sie ist Mitarbeiterin des Starssenmaedchenprojektes Amani Girls Home, in dem Skha seit einem Jahr die stellvertretende Leitung fuer die abwesende amerikanische Gruenderin machte. Auch Sister Agrepina hat seit der Ausreise der beiden nichts gehoert, aber nicht nur das, sie hat auch seit der Ausreise ein beachtliches Loch im Saeckel des Girls Home. Rund 6 Millionen Shiling (: 1800 = 3333,33 Euro) eine Unsumme an Geld fuer Tansania, ist jetzt weg. Eigentlich war es fuer den Kauf eines Dalla Dalla bestimmt gewesen, dass das Girls Home vermietet haette und somit Einkommen haette generieren koennen. Ein Dalla Dalla gibt es zwar, doch steht es seit einem Monat vor meiner Haustuer, Motorschaden, ein paar Wochen nach dem Kauf. Da laesst sich gut munkeln, ob Skha die den Kauf taetigte, nicht davon wusste. Kurz vor ihrer Abreise meinte sie eines Abends zu mir, sie habe grosse Probleme die Studiengebuehren ihres Fernstudiums in Suedafrika zu bezahlen, rund 1200 Dollar.. Nebenbei erfuhr ich von Sister Agrepina dass ebenfalls die Miete, die ich seit meiner Ankunft an Skha bezahlt habe, nie beim Empfaenger, dem Girls Home, ankam. Nochmals rund eine halbe Million Shiling und 300.000 Shiling anderer Kurzzeitbewohner (ne Jonas..) In diesem Sinne Skha, gute Reise, Safari njema, es war uns ein Vergnuegen mit dir Geschaefte gemacht zu haben. Vielleicht ganz vielleicht sei es auch nur ein "Missverstaendnis" so Sister Agrepina und Skha kommt noch zurueck. Ich hoffe es sehr, aber die Sache stinkt schon ganz schoen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2962068981740068323?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2962068981740068323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/korruption-im-eigenen-wohnzimmer.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2962068981740068323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2962068981740068323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/korruption-im-eigenen-wohnzimmer.html' title='Korruption im eigenen Wohnzimmer?'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4916050756119604180</id><published>2009-01-06T23:22:00.000-08:00</published><updated>2009-01-06T23:58:39.345-08:00</updated><title type='text'>Seitenwechsel</title><content type='html'>Die Tage war ich in der Innenstadt von Mwanza unterwegs, auf dem Heimweg Richtung Dalla Dalla Stand, da hatte ich eine Begegnung der etwas besonderen Art. Nicht dass es die nicht ohnehin staendig gebe als Weisser, war diese doch bisher einmalig. Ein schon aelterer Mann in voellig verdreckten Kleidungsfetzen huepfte vor den anderen Passanten auf und ab und wuselte im Gedraenge der Strasse hin und her. Kaum ging ich an ihm vorbei, klar wie auch sonst, erweckte ich seine Aufmerksamkeit. "Mzungu!", der Aufschrei, und mit triumphierendem Grinsen huepfte er mir in den Weg. In den Haenden hielt er ein Ding von Fotoapparatgroesse, dass an eine Mischung aus Spiegel und Diskokugel erinnerte. "Mzungu!", nocheinmal die messerscharfe Feststellung. Nun machte es Klick! Klick! Klick!, nicht aber etwa das Ding, sondern der Mann lieferte den Sound dazu. Ich wurde "fotografiert" von allen Seiten, vorne, hinten, rechts und links, oben und unten. Mit schrillem Gegacker hatte der Mann offensichtlich Spass an seinem exotischen Fotoobjekt, mir. Ein Weisser und ein Durchgeknallter, das erregt natuerlich noch mehr Aufmerksamkeit, hier allzumal. Nach nur wenigen Metern die ich mit meinem Privatfotograf zurueckgelegt hatte, fand die gesamte Strasse Gefallen am Spektakel. Restlos jeder Fussgaenger bliebt stehen, schaute uns beiden zu und schallendes Gelaechter begleitete uns fortan. Nach rund fuenf Minuten Fotoshooting konnte ich dann letztlich im Dalla Dalla entkommen. Nun jedoch kann ich sagen zu wissen, warum kein Tansaner die den weissen Mann begleitende Kamera ausstehen kann, auch immer auf der Suche nach dem verruecktesten und exotischsten Motiv. Klick.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4916050756119604180?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4916050756119604180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/seitenwechsel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4916050756119604180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4916050756119604180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2009/01/seitenwechsel.html' title='Seitenwechsel'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-4556345901188193744</id><published>2008-12-22T05:57:00.000-08:00</published><updated>2008-12-22T06:11:23.442-08:00</updated><title type='text'>Kuchenbacken</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SU-f5SeU1CI/AAAAAAAAAAc/MPjam-_G1Zg/s1600-h/BILD0613.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SU-f5SeU1CI/AAAAAAAAAAc/MPjam-_G1Zg/s320/BILD0613.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282616694489273378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;How to make an oven without an oven? Diese Frage wurde mir auf der letzten Reise beantwortet dank eines kleinen Kochbuechleins fuer Volontaere. Wie es geht? Man braucht nur den ueblichen Holzkohleherd, zwei unterschiedlich grosse Toepfe mit Deckel und drei Steine. Grossen Topf auf die Kohlen, Steine rein, darauf (und somit rein in den grossen Topf) den kleinen Topf. Beide mit dem Deckel abdecken. Auf diesen ein paar Kohlen legen und fertig ist der Backofen mir Ober-Unter-Hitze, klappt perfekt.&lt;br /&gt;Gleich der erste Kuchen ist geglueckt, ein Kokosnuss-Bananen Prachtexemplar. Von nun an eroeffnet sich mir die Haute-Couture der Cuisine du monde. Brot und Kuchen, Auflauf, Pizza, dem Essen sind keine Grenzen mehr gesetzt, solange es denn die Zutaten gibt :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-4556345901188193744?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/4556345901188193744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/kuchenbacken.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4556345901188193744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/4556345901188193744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/kuchenbacken.html' title='Kuchenbacken'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SU-f5SeU1CI/AAAAAAAAAAc/MPjam-_G1Zg/s72-c/BILD0613.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-2273584685223768838</id><published>2008-12-22T05:25:00.000-08:00</published><updated>2008-12-22T05:34:50.171-08:00</updated><title type='text'>Zu Besuch bei den Indern</title><content type='html'>In Tansania und in Mwanza im Besonderen gibt es eine beachtliche Minderheit an Indern. Die meisten wurden hier geboren und leben seit Generationen hier. Sie sprechen wie alle Kiswahili und sehen sich in Tansania zu Hause. Aus Sicht der Afrikaner hingegen bleiben sie immer die Inder und geniessen keine grosse Beliebtheit. Das mag wohl daran liegen, dass sie ausschliesslich alle unwahrscheinlich reich sind. In Mwanza etwa gibt es neben den zahlreichen indischen Familien zwei grosse Clans, denen jeweils die Haelfte der Immobilien des Stadtkerns gehoert.&lt;br /&gt;Einer der beiden laedt jaehrlich zur Weihnachtsfeier ins traute Heim ein und ueber ein paar Ecken hat mich Tini dorthin mitgenommen. Tini leitet eine Preschool hier in Mwanza, war jedoch mal Lehrerin an der international school und daher ruehren solche kuriosen Kontakte in die lokale High Society.&lt;br /&gt;Fuer einen Abend also habe ich in eine andere Welt geschnuppert. Schon auf dem Privatparkplatz im Reichenviertel Isamilo tummelten sich etliche Jeeps. Danach gings auf das Anwesen der Familie, welches man auch getrost Palast nennen kann. Unter mit bunten Lichterketten behangenen Palmen waren etliche Tische aufgestellt, es gab englische Weihnachtsmusik, indische Kueche, feinste Schnaepse und Wein und natuerlich alles umsonst. Der Familie zugute halten muss man, dass sie viele lokale NGO's unterstuetzen, dennoch ist es erschreckend welch unermesslichen Reichtum es auch hier in Mwanza gibt, einem Ort der fernab jeden Prunkes ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-2273584685223768838?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/2273584685223768838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/zu-besuch-bei-den-indern.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2273584685223768838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/2273584685223768838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/zu-besuch-bei-den-indern.html' title='Zu Besuch bei den Indern'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-7027830704880268446</id><published>2008-12-13T05:52:00.001-08:00</published><updated>2008-12-13T05:54:25.390-08:00</updated><title type='text'>Zum Blog</title><content type='html'>Nun habe ich doch noch einen Blog erstellt nach so langer Zeit, ganz einfach weil ich mir denke, dass niemand meinen unregelmaessigen Rundmails folgen kann und ich mir vorgenommen habe etwas mehr "Oeffentlichkeitsarbeit" machen zu wollen. Gute Vorsaetze, wir sind gespannt in diesem Sinne Karibuni sana!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-7027830704880268446?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/7027830704880268446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/zum-blog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7027830704880268446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7027830704880268446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/zum-blog.html' title='Zum Blog'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-7494389241096655605</id><published>2008-12-12T07:17:00.000-08:00</published><updated>2008-12-13T07:31:25.550-08:00</updated><title type='text'>Illegale Einwanderung</title><content type='html'>Wieder abgereist aus Peramiho, ging es weiter nach Malawi und danach Zambia. Eigentlich war einmal die Idee ein noch aus deutscher Kolonialzeit bestehendes Schiff zu nehmen, dass uns von Zambia den Lake Tanganyika herauf nach Tanzania faehrt. Jedoch ist der Verkehr aufgrund des Kongo Krieges verlegt und Fluechtlinge kommen nun von DRC nach Tanzania. Fuer uns hiess das wieder einmal ein Planaenderung und wir mussten noch schneller durch Zambia durch ist der Verkehr auf dem Land noch unmoeglicher als in Tanzania. In Malawi noch brachte uns ein ratternder Pickup nach nur sechsstuendiger Fahrt auf der Ladeflaeche bis zur Grenze. Das kleine Problem mit dieser war nur, dass in Malawi kaum jemand diese kannte und auch her die Leute meinten, man kann schon rueber, nur halt ohne Stempel. Hmpf, wir hatten es ja schon eilig. Nach kurzer Diskussion zu Gefahren und Chancen des illegalen Immigrantendaseins bestiegen wir in tiefer Nacht sogleich den naechsten Truck und Schwupp waren wir in Zambia. Immerhin noch gab es einen Ausreisestempel in Malawi nur das neue Pendant fehlte noch. Am naechsten Morgen gab es schliesslich ein Immigration Office in der kleinen Grenzstadt, die ganz schoen weit weg ist von der Grenze. Aber einen Stempel? Fehlanzege. Wir mussten illegal bleiben mit dem Verweis fuer Isoke der naechsten groesseren Stadt. Eine Tagesfahrt spaeter erreichten wir auch jene sowie das dortige Office. Nach nur einer Stunde warten liess auch der Immigration Officer sich blicken aber einen Stempel den hatte auch er nicht. Zur Grenze sollten wir fahren und zwar bitte binnen zwei Tagen sonst gaebs Probleme, aber freundlich war er. Naja die Grenze die erreichten wir dann auch und da es Zeit fuer mich war zurueck nach Tansania und zur Arbeit nach Mwanza zu kommen, war es auch Zeit die Grenze zu ueberqueren. Nach der nun schliesslich erfolgreichen Einwanderung in die Republik Zambia (ich war laut Pass zwei Tage in nicht existierendem Gebiet zwischen zwei Staaten) genoss ich meine neue Freiheit fuer stolze fuenf Minuten und trat die Auswanderung an ebenjener Grenze Richtung Tansania an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-7494389241096655605?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/7494389241096655605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/illegale-einwanderung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7494389241096655605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/7494389241096655605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/illegale-einwanderung.html' title='Illegale Einwanderung'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-3966438427351917119</id><published>2008-12-05T07:05:00.000-08:00</published><updated>2008-12-13T07:15:32.272-08:00</updated><title type='text'>Peramiho</title><content type='html'>Nach nun vier Monaten war es Zeit fuer das obligatotische weltwaerts Zwischenseminar. Da es jedoch in ganz Ostafrika keines gab zu dieser Zeit, mussten oder durften wir unser Seminar selbst in die Haende nehmen. Gemeinsam mit Timo und Nadia, die in Morogoro arbeitet, ging die Reise in den Sueden Tansanias. Mit der TaZaRa Eisenbahn die den Copperbelt Zambias mit dem Hafen in Dar es Salaam verbindet schaukelten wir dann durch die Nacht. Einen weiteren Tag Busfahrt spaeter war die Ankunft in Peramiho unserem kleinen Zielort. Peramiho geht auf deutsche Missionare Ende des 19. Jahrhunderts zurueck, die bis heute ganze Arbeit geleistet haben. Eine riesige Kirche, die auch in Bayern so stehen koennte, geteerte Strassen, ein Krankenhaus und Schulen, ja sogar ein Wasserkraftwerk sorgte fuer Strom. Eigentlich typisch wenn man deutsche ans Werk laesst. Der Ort war so wohl strukturiert und organisiert, so dass es er wirkte als ob jemand ihn mit der Schere aus Deutschlands Landkarte ausgeschnitten und in Tansania wieder eingeklebt habe.&lt;br /&gt;Das beste aber war das Essen: Leberwurst und Broetchen, Kakao und Erdbeermarmelade, Mirabellen, Pizza, Erbsen ja sogar Sauerkraut waere moeglich gewesen. Ich dachte das ist der falsche Film und so dachte wohl auch mein Magen und siehe da: das gute deutsche Essen bescherte mir meinen ersten Durchfall seit meiner Ankunft in Tansania, verrueckte Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-3966438427351917119?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/3966438427351917119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/peramiho.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3966438427351917119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3966438427351917119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/peramiho.html' title='Peramiho'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-3217064434545774020</id><published>2008-11-21T06:38:00.000-08:00</published><updated>2008-12-22T05:54:25.638-08:00</updated><title type='text'>Buswelu Soccer Tournament</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SU-bw0-jHCI/AAAAAAAAAAU/SL5dNYE_gHA/s1600-h/BILD0141.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SU-bw0-jHCI/AAAAAAAAAAU/SL5dNYE_gHA/s320/BILD0141.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5282612151085898786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit einiger Zeit haben Timo, Elena und Walburga, die weltwaerts Volontaere am anderen Ende der Stadt an einem Fussball Turnier geplant. Teilnehmen sollten mehrere Waisenheime der Gegend, beide Zentren von Upendo Daima, sowie zwei lokale Teams von Freunden. Gut zwei Wochen habe ich unsere Jungs auf den grossen Tag vorbereitet und versucht eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Grosse Sorge dabei war das Alter, sind die Jungs bei uns maximal 14, die meisten kleiner. Fuer das Turnier lag die Latte bei hoechstens 15. So rumorte es im BHH schon Tage vor dem Turnier. Plaene wurden geschmiedet, Malimbe, dass zweite Upendo Center mit aelteren Jungs, solle unser Team leicht aufpaeppeln. Nun gut. Am Samstag dem Tag des Turniers dann fuhren wir mit 30 Jungs und drei Erwachsenen im DalaDala Minibus von Pasiansi Richtung Buswelu. Die Stimmung wat gut, alle waren zuversichtlich. Angekommen am Spielfeld, mussten wir dann feststellen, dass kaum eines der Teams sich an die Altersregelung gehalten hatte, die meisten hatten meine Groesse und meine Jungs gehen mir nicht mal an die Schulter.. Aber aufs Teilnehmen kommts ja an und nicht auf den Sieg, so die bekannte Devise. Denkste!&lt;br /&gt;Hier scheinen manchmal etwas andere Priorietaeten zu herrschen, als ich es gewohnt bin. Peter, einer unserer Worker, stellte also kurzerhand den Plan um und besetzte unser Team, das BHH, gaenzlich mit den groesseren Jungs aus Malimbe. Wir muessen ja schliesslich gewinnen, wenn wir dann erst mal Sieger sind, dann koennen auch unsere Jungs mal kicken. Ich lief Sturm, das durfte ja nicht wahr sein. Seit Wochen freuten sich alle auf den Tag und durften nun nicht teilnehmen. Peter blieb stur. Zwei Spiele spielte Malimbe im Schafspelz vom BHH. Ein Sieg, eine Niederlage. Das dritte Gruppenspiel dann war gegen Malimbe, ein Duell quasi unter Bruedern, sind die beiden Center ja eigentlich ein grosses. Waehrend die Malimbe Spieler Torschussverbot bekamen von ihren Workern, siegten die zwei Kopf kleineren Jungs. Wir waren somit im Halbfinale und Malimbe warf sich selbst aus dem Turnier. Nur wusste das keiner von ihnen zu diesem Zeitpunkt. Wir hingegen marschierten waehrendessen ins Halb- und schliesslich Finale, nur halt ohne dass jemand vom BHH spielte, sondern nach wie vor die zweite Malimbe Garde. Proteste wurden erst laut als die offizielle erste Staffel merkte, dass ihr Spiel um Platz 5 garnicht das Halbfinale war sondern der Schluss fuer sie. Naja ans eigene Bein gepisst wuerde ich meinen. Das Ende des Lieds war schliesslich ein Turniersieg fuer die Knirpse des BHH, die es binnen Stunden schafften zwei Koepfe zu wachsen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?!&lt;br /&gt;Die Woche drauf beim Team Meeting im BHH meinte Sister Monica, unsere Leitung dann zu mir, ich sei zwar mittlerweile halber Tansanier, manchmal jedoch gaebe es noch Unterschiede. Ich wolle jedes Kind spielen lassen, waehrend sie es vorzieht zu gewinnen. Andere Laender andere Sitten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-3217064434545774020?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/3217064434545774020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/buswelu-soccer-tournament.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3217064434545774020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3217064434545774020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/buswelu-soccer-tournament.html' title='Buswelu Soccer Tournament'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D_LawymL0Gw/SU-bw0-jHCI/AAAAAAAAAAU/SL5dNYE_gHA/s72-c/BILD0141.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6645816021644022244.post-3671260166031307184</id><published>2008-11-13T06:14:00.000-08:00</published><updated>2008-12-13T06:33:24.586-08:00</updated><title type='text'>Der Mann mit den Faxen</title><content type='html'>Das Ueberschreiten der Grenze von Rwanda nach Uganda erteilte uns eine Lektion zum Thema Kommunikation. An und fuer sich ist jede Grenze ein Highlight, die ganzen Geldwechsler und Taxifahrer, alle haben sie das beste Angebot und genau den "special transport" nach dem man gerade sucht. Dieses Mal jedoch war alles noch ein klein wenig anders. Nachdem wir ohne Erfolg versucht haben den Geldwechslern zu erklaeren, wir brauechten nichts wechseln; und keines der Taxis und Motorraeder abschuetteln konnten, machten wir uns halt so auf den Weg weiter. Das heisst Timo, Jeannette und ich, ge- bzw. verfolgt von einer Horde Menschen auf zwei Reifen, vier Reifen oder auch zu Fuss. Unsere kleine Prozession Richtung naechste Ortschaft zog sich wie es sich hier gehoert bestimmt 20 Minuten Fussmarsch hin. Irgenwann waren wir es leid und setzten uns an den Strassenrand zum Fruehstuecken. Alleine blieben wir und unsre Anhaenger dabei natuerlich nicht lange. Die Kinder des Dorfes hatten uns entdeckt und nahmen teil am Mahl. Gemuetlich also sassen wir umzingelt von den Belagerern, doch dann kam der Mann mit dem Fax. Ein aelterer Herr mit verschlissener Aktentasche gruesste uns und meinte er haette ein Fax. Er reichte mir eine seiner Mappen, um seine Worte zu unterstreichen und eine Broschuere ueber australische Universitaeten eroeffnete sich mir. Aha. Naja jedenfalls habe er ein Fax und wir koennten nun also, wo er ja jetzt da ist, kommen und ein FAx absenden. Endlich also waere es moeglich zu kommunizieren, dank ebenjenes Faxes und seinem sonderlichen Besitzer. Doch auch ihm sollte es vergoennt bleiben in jener kuriosen Grenzstadt, gefuellt mit Kindern, Taxifahrern, Mototaxifahrern und Geldwechslern, mit uns "Business" zu betreiben und schliesslich setzten wir unseren Weg fort. Meine Lektion zu interkultureller Kommunikation, auch wenn ich sie bis heute nihct so recht begreife.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6645816021644022244-3671260166031307184?l=danielistweltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/feeds/3671260166031307184/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/der-mann-mit-den-faxen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3671260166031307184'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6645816021644022244/posts/default/3671260166031307184'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielistweltwaerts.blogspot.com/2008/12/der-mann-mit-den-faxen.html' title='Der Mann mit den Faxen'/><author><name>Daniel Heyen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17363030832824883609</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
